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Applaus und Kritik

Gerätehaus wird 2015 gebaut Applaus und Kritik

„Dieses Jahr bauen wir ein Feuerwehrhaus.“ Mit dieser Aussage hat Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt während der Hauptversammlung der Bad Nenndorfer Feuerwehr viel Applaus geerntet. Ungewiss bleibt jedoch, ob die Brandschützer eine neue Drehleiter bekommen.

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Bad Nenndorf. . In seinem Grußwort erklärte Schmidt, dass im Haushalt für 2015 500 000 Euro für eine neue Drehleiter vorgesehen seien. Fakt sei aber auch, dass rund 16 Millionen Euro Schulden entstehen, wenn alle Zusagen eingehalten werden würden. Schmidt hatte aber auch gute Nachrichten: Ein neuer Pkw-Anhänger wird angeschafft und die Aufwendungen für neue Einsatzkleidung werden erhöht.
Mittlerweile sei man beim 13. Planentwurf für das neue Gerätehaus, sagte Schmidt. Dem Bremer Architekten wurde eine Liste von Mängeln zugestellt, die bis zum kommenden Freitag zu beheben sind. Im Vorfeld hatte Ortsbrandmeister Thomas Schweer Zweifel an der Kompetenz des Architekten geäußert: Dieser beherrsche nicht einmal die DIN-Norm, sodass der stellvertretende Ortsbrandmeister Hans-Martin Cronjäger einen Großteil seiner Freizeit für die Beratung des Architekten habe aufbringen müssen.
In diesem Jahr soll nun endlich das neue Gerätehaus gebaut werden. „Wir wissen nur noch nicht mit wem“ schloss Schmidt seine Ausführungen zu diesem Thema.
Cronjäger äußerte sich skeptisch zu den geplanten Kosten für die Drehleiter. „Mit diesem Betrag werden wir nicht hinkommen.“ Laut seiner Einschätzung wird die Leiter rund 700 000 Euro kosten. „Und die Preise für diese Spezialausrüstungen steigen derzeit.“
Weitere Themen sorgten ebenfalls für Gesprächsstoff. So kamen immer wieder die Sorgen zur Sprache, wie die Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte verbessert und die Mitgliederzahl gehalten werden kann. Schweer kritisierte die Mehrarbeit, die der Bedarfsplan verursache. „Wir machen das, erwarten aber auch, dass sich die Politik dann nicht wieder windet.“ Zum Thema Aufwandsentschädigungen merkte er an, dass man wohl nicht von mehr als einem Obolus sprechen könne und irgendwann bekäme man niemanden mehr für die Feuerwehr.
Seine Ehrung für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft empfing Stefan Schaper, während Herbert Reese für 50 Jahre Zugehörigkeit geehrt wurde.  ar

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