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Richtfest rückt näher

Arbeiten am Gymnasium Bad Nenndorf Richtfest rückt näher

Das große Buddeln am Gymnasium Bad Nenndorf geht weiter. Im Herbst 2015 sind die Arbeiten am Gebäudeanbau für insgesamt 2,66 Millionen Euro gestartet. Derzeit ist die Baufirma weiterhin mit dem Rohbau beschäftigt. Der Abschluss dafür ist wie gehabt für den Frühling geplant.

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Von Neugier inspiriert

Holzlatten, Stahlstangen und offenes Mauerwerk: Der Neubau hinter dem GBN ist eine Baustelle wie aus dem Bilderbuch.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. Um sich den fertigen Bau vorzustellen, braucht es bislang noch einiges an Phantasie. Mit den vielen Gerüsten und Stahlstützen, den tunnelartigen Durchgängen und zur Seite hin offenen Steinwänden lässt sich das Ende der Arbeiten auf den ersten Blick kaum abschätzen.

Temperaturen sorgen für Verzögerung

 Tatsächlich haben die nächtlichen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt über einen so langen Zeitraum das Ganze verständlicherweise ein wenig hinausgezögert, erklärte Kreisbauamtsleiter Fritz Klebe auf Anfrage unserer Zeitung. Trotzdem gehe er fest davon aus, dass das Richtfest zum Monatswechsel Mai/Juni über die Bühne gehen kann. Gemäß der ursprünglichen Planung soll das Gesamtprojekt Anfang nächsten Jahres seinen Abschluss finden.

 Zum Rohbau gehören unter anderem die Erdarbeiten, die technische Erschließung für Wasser und Strom, das Einfassen des Bodens und des Mauerwerks sowie die Dacheindeckung, erklärt Klebe. Sobald dann abschließend die Fenster eingesetzt werden und „der Bau dicht ist“, steht der Innenausbau an.

Keine Auslagerung vorgesehen

 Momentan gestalten sich die Baumaßnahmen für die Schule einigermaßen unkompliziert, da die Arbeiten außerhalb des Gebäudes stattfinden. Erst zum Ende der Maßnahme, nämlich wenn der neue Gebäudeteil mithilfe zweier verglaster Tunnelgänge an das Bestandsgebäude „angedockt“ wird und anschließend auch dort die erforderlichen Umbauten beginnen, wird es im Schulhaus noch einmal deutlich lauter werden. Eine Auslagerung einzelner Klassen in Container oder Ähnliches ist Klebe zufolge aber nicht vorgesehen. Allerdings werde man darauf achten, die Andock-Arbeiten nicht gerade in die Zeit der Abiturprüfungen zu legen. Während der Umbauten im alten Schulhaus stünden als Ausweichfläche in Sachen Lautstärke und Raumbedarf bereits die neuen Räume des Anbaus zur Verfügung. Auch das „kleine Gymnasium“, die Außenstelle, bilde im Fall der Fälle ebenfalls einen Alternativstandort.

 Hintergrund für den Anbau ist das Vorhaben des Landkreises, Außenstellen der weiterführenden Schulen – im Falle Bad Nenndorfs befindet sich diese an der Bahnhofstraße – nach und nach abzuschaffen. Die Erweiterung des Bestandsgebäudes soll dann genügend Platz für alle Schüler bieten, ohne dass ein Ausweichen ins „kleine Gymnasium“ nötig ist.

 Das neue Bauwerk wird Platz für 13 Räume bieten, darunter sechs Fachunterrichtsräume für Musik, Kunst und darstellendes Spiel, sowie mehrere Lagerräume und Klassenzimmer. Sind diese Arbeiten abgeschlossen, geht es im alten Gebäudeteil weiter: Um der größeren Zahl an Schülern und Lehrern gerecht zu werden, wird unter anderem die Mensa vergrößert und bekommt dafür einen ganz neuen Standort. Entsprechend wird auch der Verwaltungsbereich ein ganzes Stück wachsen.

kle

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