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Arbeiten für Gymnasium-Anbau starten

Bad Nenndorf Arbeiten für Gymnasium-Anbau starten

Am Gymnasium Bad Nenndorf (GBN) wird bereits kräftig gebuddelt. Das Gelände hinter dem Schulhaus ist mit Gerüsten abgesperrt, schon vor einiger Zeit wurden Bäume gefällt und Versorgungsleitungen umgelegt. Damit ist der Weg frei für die groß angelegten Arbeiten für den neuen Anbau, wie Fritz Klebe vom Landkreis auf Anfrage mitteilte.

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Während der Herbstferien starten die Arbeiten am Gymnasium Bad Nenndorf für einen neuen Anbau.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. Allerdings wird der Schulbetrieb davon zunächst nicht beeinträchtigt, da die ersten Arbeiten nur außerhalb des Gebäudes stattfinden. Nach dem Abschluss folgt dann der Zwischengang zwischen altem und neuem Bauwerk. „Dann wird das Ganze schon ein bisschen komplizierter“, spätestens, wenn die Umbauten im Innenteil des Bestandsgebäudes beginnen. Insgesamt sind für das Projekt 2,66 Millionen Euro veranschlagt.

Bereits vor längerer Zeit hat der Kreistag entschieden, dass es sinnvoller ist, wenn der Unterricht an Schulen nur in einem einzigen Gebäude stattfindet. Alle Außenstellen der weiterführenden Schulen – nur für diese ist der Landkreis zuständig – sollten demnach sukzessive abgeschafft werden. Dazu ist es natürlich nötig, die bisherigen Bestandsgebäude so zu erweitern, dass alle Räume dort Platz finden. In der langen Reihe der anstehenden Bauarbeiten ist nun Bad Nenndorf an der Reihe.

Hinter dem Bestandsgebäude soll ein ganz neues Bauwerk entstehen, das Platz für 13 Räume bietet. Los geht es hier mit den Maßnahmen für das Sockelgeschoss, nach den Ferien will die Baufirma, Wolter Bau aus Rinteln, mit der Fundamentierung beginnen. Weder das Schulgebäude noch der Sportplatz werden von diesen Arbeiten beeinträchtigt sein, so Klebe, der Schul- und Sportbetrieb kann also weiterhin wie gewohnt stattfinden.

Die Fertigstellung des Rohbaus ist für April geplant – wobei die Planung selbstverständlich immer von der Witterung abhängig sei. Für die komplette Maßnahme, wozu auch der Innenausbau gehört, sind insgesamt um die 14 Monate eingeplant. In dieser Zeit soll ein komplett neues Gebäude mit sechs Fachunterrichtsräumen für die Fächer Musik, Kunst und darstellendes Spiel entstehen, vier Zusatzräumen, beispielsweise zum Lagern der Instrumente und Kunstutensilien, sowie drei weiteren Klassenzimmern.

Nach der ersten großen Zäsur zum Jahreswechsel 2016/17 folgt dann die Erstellung des Übergangs von altem und neuem Gebäude. Dazu wird ein verglaster Gang entstehen, der beide verbindet. Die zusätzlichen Räume bedeuten natürlich auch mehr Schüler im selben Komplex, weshalb danach im Innenteil des Gymnasiums einige Veränderungen anstehen. Zum einen muss die Mensa vergrößert werden, was am jetzigen Standort jedoch nicht möglich ist. Der genaue Platz steht noch nicht fest, soll aber vermutlich im Eingangsbereich gegenüber des Forums liegen, wo sich aktuell noch Klassenräume befinden. Der derzeitige Ort für die Mittagspausen bleibt indes nicht ungenutzt. Da mit dem Umbau nicht nur mehr Schüler, sondern auch mehr Lehrer zur gleichen Zeit im GBN sein werden, wird der Verwaltungsbereich in diese Richtung erweitert, so Klebe. Auch im aktuellen Musikbereich, der später in den neuen Anbau umziehen wird, wird sich einiges verändern. kle

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