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Aue-Projekt: Rechtsstreit um 9000 Euro

Fördergeld gekürzt Aue-Projekt: Rechtsstreit um 9000 Euro

Ein unschönes Nachspiel hat die eigentlich als Erfolgsgeschichte verbuchte Aue-Renaturierung bei Riepen und Ohndorf. Die Stadt klagt gegen eine Kürzung von Fördergeld. Der Streitwert: 9000 Euro.

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Bad Nenndorf . Die im Frühjahr beendeten Arbeiten kosteten rund 155 000 Euro kosten. 95 Prozent des Geldes sollten vom Land kommen, die restlichen fünf Prozent teilten sich dann Stadt und Landkreis. Doch während der Umsetzung der ursprünglichen Pläne hat es Änderungsbedarf gegeben. Diesen hat die Stadt nach ihrem Dafürhalten auch rechtzeitig angezeigt, es soll auch Besprechungen mit allen Beteiligten vor Ort gegeben haben.
Doch das Niedersächsische Landesamt für Wasser-, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat die Fördersumme nachträglich um 9000 Euro gekürzt. Die Begründung: Besagte Änderungen sind nicht vom Amt genehmigt worden. Das sehen die zuständigen Mitarbeiter im Bad Nenndorfer Rathaus anders. Daher hat die Stadt Klage gegen die nachträgliche Kürzung des Fördergeldes eingereicht.
Inhaltlich möchte Bauamtsmitarbeiterin Marina Bartel, die das Projekt betreut hat, nichts zu dem Rechtsstreit sagen, weil Dinge, die vor Gericht auszufechten sind, zuvor nicht bereits in der Öffentlichkeit diskutiert werden sollten. Der Ausgang des Verfahrens sei offen.
Mit Interesse dürften Vertreter der Rodenberger Verwaltung auf die Vorgänge in der Nachbarsamtgemeinde schauen, denn in Rodenberg steht eine Renaturierung der Aue in ähnlichem Umfang bevor. Mit solchen Maßnahmen sollen Flüsse einen ursprünglilicheren Verlauf zurückerhalten. gus

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