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Auf „Oldendorpes“ Spuren

Dorfjugend stellt historischen Pfad fertig Auf „Oldendorpes“ Spuren

Auf die historischen Spuren Ohndorfs hat sich die Dorfjugend anlässlich des 725-jährigen Dorfjubiläums begeben.

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Bendix Bock (von rechts), Wilfried Bade und die Mitglieder der Dorfjugend freuen sich über die Fertigstellung des historischen Pfads. Eine Station ist der ehemalige Standort der Catharinen-Kapelle.

Quelle: pr., Schaer

Von Kathrin Klette

Ohndorf. Das Ergebnis ist ein historischer Pfad quer durch „Oldendorpe“ – wie der Ort in frühen Aufzeichnungen vielfach betitelt wird. Auf diesem vermitteln an fünf neuralgischen Punkten Hinweisschilder Wissenswertes und Unterhaltsames über die jeweilige Station.

Nach der großen Feier vor 25 Jahren zum 700-jährigen Bestehen und dem damaligen Erscheinen einer ausführlichen Dorfchronik stellte sich den Beteiligten die Frage: „Was können wir jetzt überhaupt noch machen?“, erzählt Bendix Bock, Vorsitzender der Dorfjugend. Dabei entwickelte sich das Vorhaben, nicht zwanghaft nach irgendwelchen neuen Erkenntnissen über die Geschichte Ohndorfs zu suchen, sondern das Wissen, das es bereits gibt, zu bewahren und jedem zugänglich zu machen. Von Bedeutung sei das nicht zuletzt für junge Menschen und Zugezogene, die mit dem genannten Wissen eben nicht mehr wie selbstverständlich aufwachsen.

Fachliche Unterstützung hat sich die Dorfjugend bei Wilfried Bade gesucht, der unter anderem bei der Erstellung der Dorfchronik von 1989 mitgewirkt hatte. Diesem dienten vor allem die Erkenntnisse des Ohndorfers Klaus Schmitz als Informationsquelle, der über die Jahre viel über seinen Heimatort recherchiert hatte, sich aus gesundheitlichen Gründen an der Aktion aber nicht mehr beteiligen konnte.

Etwa ein halbes Jahr Vorbereitungs- und Umsetzungszeit hat das Projekt in Anspruch genommen, erklärt Bock. Außer dem Fachlichen mussten immerhin auch Punkte wie Finanzierung, die letztlich von der Gemeinde übernommen wurde, und die Erlaubnis zum Aufstellen – nicht alle Schilder stehen auf Gemeindegrundstücken – geklärt werden. Vor Kurzem wurde schließlich das letzte Schild angebracht.

Ausgewählt haben die Beteiligten als Stationen für den historischen Pfad die Alte Schule (Schulstraße 9), die alte Scheune (Düsternstraße 11), den einstigen Standort der Kapelle St. Catharina (Kapellenstraße 15), die Auebrücke am Ortsausgang als Aussichtspunkt zur Rodenberger Aue und die Bradtmühle (An der Bradtmühle 1).

All diese Orte sind für Ohndorf von besonderer Bedeutung und erzählen, jenseits der blanken Daten und Fakten, ihre ganz eigene Geschichte, so Bade. Diese Geschichten hat die Dorfjugend auf den Hinweisschildern verewigt, zusammen mit kleinen Anekdoten und weiteren wissenswerten Details. Demnach hat nicht nur der Standort der alten Scheune weit mehr zu bieten, als das Auge sieht. Unter dem Gebäude sollen sich nämlich die Überreste des einstigen Klosters St. Catharina befinden.

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