Riehe (tes). Oltrogge rechnet damit, dass die Anlage in Riehe 20.000 Kilowattstunden Strom produzieren wird – ausreichend, um den Jahresbedarf von fünf Familien mit jeweils vier Personen zu decken. Auch die in dem Gebäude untergebrachte Freiwillige Feuerwehr Riehe und der Sportverein TuS Riehe könnten künftig auf Solarstrom umsteigen.
Ende Juni soll alles fertig sein – rechtzeitig, bevor die staatliche Solar-Förderung gekürzt werden sollte. Dieser Plan der Bundesregierung scheint allerdings seit gestern vom Tisch zu sein. „Es wird keine Absenkung der Vergütung geben“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium, Ka-therina Reiche, der „Financial Times Deutschland“.
Oltrogge betont, dass sich die Investition in eine Solarstromanlage auch in Zukunft lohne: „Die Rentabilität bleibt groß, weil zeitgleich die Preise für die Module fallen.“ Solarstrom wird durch staatlich garantierte Abnahmepreise für 20 Jahre gefördert. Allerdings sinken diese Tarife mit der Zeit für neu installierte Anlagen. Derzeit gibt es 28,74 Cent Einspeisevergütung pro Kilowattstunde bei kleinen Dachanlagen. Diese sollte ab 1. Juli 2011 auf bis zu 24,43 Cent gesenkt werden.
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