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Bad Nenndorf Auf alle Eventualitäten vorbereitet
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Auf alle Eventualitäten vorbereitet
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00:17 15.07.2017
Symbolbild Quelle: dpa
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BAD NENNDORF

Axel Bergmann, Pressesprecher der Polizeiinspektion, erklärt, dass auch die Polizei nicht davon ausgeht, dass es in diesem Jahr den sogenannten Trauermarsch geben wird. Nichtsdestotrotz werden am 5. August Beamte in der Kurstadt zugegen sein.

Denn im Gegensatz zu der rechten Szene (wir berichteten) hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine Versammlung bei der Kreisverwaltung angemeldet. Jener Aufzug werde Bergmann zufolge aus verkehrspolizeilicher Sicht abgesichert.

Um wie viele Beamte es sich dabei genau handelt, wollte der Sprecher nicht verraten. „In Anbetracht des derzeit prognostizierten Veranstaltungsverlaufes werden wir mit geringen Einsatzkräften vor Ort sein“, so Bergmann.

DGB hat gewisses Vorrecht

Die ungewisse Situation sei für die Inspektion kein Problem. „Sollte sich die Lage kurzfristig, zum Beispiel durch die Anmeldung einer versammlungsrechtlichen Aktion von Rechten, verändern, können auch wir, was die Zahl der Einsatzkräfte angeht, darauf reagieren“, so der Sprecher. Er weist daraufhin, dass die Gesamtsituation für die Polizei trotz des Restrisikos deutlich entspannter sei, als wenn sie sich beispielsweise auf einen ähnlich Einsatz wie zu Hochzeiten des „Trauermarsches“ mit über 1000 Nazis vorbereiten müsste.

Mit der Anmeldung des DGB für eine Protestaktion am 5. August hat sich die Lage im Übrigen auch für die rechte Szene geändert, sollten sich deren Mitglieder doch noch entscheiden, ihren Marsch anzumelden. Denn in diesem Fall haben die etwa 500 angemeldeten Personen des DGB ein gewisses Vorrecht, beispielsweise was die Marschrichtung angeht, erklärt Kreisdezernentin Andrea Stüdemann. js

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