Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Auf alle Eventualitäten vorbereitet

Trauermarsch in Bad Nenndorf Auf alle Eventualitäten vorbereitet

Kommen sie oder kommen sie nicht? Diese Frage stellen sich gegenwärtig auch die Beamten der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, die seit Jahren für die Absicherung des sogenannten Trauermarsches zuständig ist. Auch wenn gegenwärtig nichts darauf deutet, dass die rechte Szene in der Kurstadt aufschlägt, sind die Beamten auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Voriger Artikel
Mutmaßlicher Gewalttäter tot
Nächster Artikel
Weiterem Wachstum Sorge tragen

Symbolbild

Quelle: dpa

BAD NENNDORF. Axel Bergmann, Pressesprecher der Polizeiinspektion, erklärt, dass auch die Polizei nicht davon ausgeht, dass es in diesem Jahr den sogenannten Trauermarsch geben wird. Nichtsdestotrotz werden am 5. August Beamte in der Kurstadt zugegen sein.

Denn im Gegensatz zu der rechten Szene (wir berichteten) hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine Versammlung bei der Kreisverwaltung angemeldet. Jener Aufzug werde Bergmann zufolge aus verkehrspolizeilicher Sicht abgesichert.

Um wie viele Beamte es sich dabei genau handelt, wollte der Sprecher nicht verraten. „In Anbetracht des derzeit prognostizierten Veranstaltungsverlaufes werden wir mit geringen Einsatzkräften vor Ort sein“, so Bergmann.

DGB hat gewisses Vorrecht

Die ungewisse Situation sei für die Inspektion kein Problem. „Sollte sich die Lage kurzfristig, zum Beispiel durch die Anmeldung einer versammlungsrechtlichen Aktion von Rechten, verändern, können auch wir, was die Zahl der Einsatzkräfte angeht, darauf reagieren“, so der Sprecher. Er weist daraufhin, dass die Gesamtsituation für die Polizei trotz des Restrisikos deutlich entspannter sei, als wenn sie sich beispielsweise auf einen ähnlich Einsatz wie zu Hochzeiten des „Trauermarsches“ mit über 1000 Nazis vorbereiten müsste.

Mit der Anmeldung des DGB für eine Protestaktion am 5. August hat sich die Lage im Übrigen auch für die rechte Szene geändert, sollten sich deren Mitglieder doch noch entscheiden, ihren Marsch anzumelden. Denn in diesem Fall haben die etwa 500 angemeldeten Personen des DGB ein gewisses Vorrecht, beispielsweise was die Marschrichtung angeht, erklärt Kreisdezernentin Andrea Stüdemann. js

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg