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Aufsätze nach 50 Jahren zurückgegeben

Abi 66 Aufsätze nach 50 Jahren zurückgegeben

Im Frühjahr 1966 nahmen 31 Schüler aus den Klassen 13m und 13n am Gymnasium Bad Nenndorf ihre Abiturzeugnisse aus den Händen von Oberstudiendirektor Lüth entgegen. Jetzt – gut 50 Jahre später – trafen sich zwölf von ihnen auf dem Parkplatz vor dem alten Gymnasium an der Bahnhofstraße.

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1966 machten die Schüler der 13m Abitur in Bad Nenndorf.

Quelle: pr

BAD NENNDORF. Sechs der ehemaligen Gymnasiasten wohnen weiterhin im Raum Nenndorf. Die anderen Sechs waren von München, Aurich, Bremen, Frankfurt und anderenorts schon am Vortag in die Kurstadt gereist. Einige, die sonst regelmäßig zu den üblichen Treffen im Fünf-Jahres-Rhythmus gekommen waren, mussten aus Termingründen absagen. Aus der ehemaligen 13n sind leider bereits vier Klassenkameraden verstorben – ihnen gedachten die zwölf ehemaligen Mitschüler bei ihrem Wiedersehen.

Die Initiatoren des Treffens – Bernd Lücke, Renate Salzmann, Börries von Hammerstein und Dieter Homberg – führten die Gruppe an alte Wirkungsstätten und erklärten die mit der Zeit eingetretenen Veränderungen. Die einstigen Klassenkameraden tauschten Anekdoten über Schulfrust, besondere Ereignisse, Feiern, Unterricht und ehemalige Lehrer aus.

Das Älterwerden

Zur abendlichen Runde bei gutem Essen im Garten des Schmiedegasthauses Gehrke fanden sich denn auch die eingeladenen ehemaligen Lehrer Karl Rodenberg, Dietrich Wehrsig und Oskar Wedel ein. Alle drei waren bereits zu Schulzeiten beliebt. Verbundenheit entstand nun auch, weil die Ex-Lehrer und die Ex-Schüler ihr geteiltes Wissen über das Älterwerden austauschten.

Geheimnisse zur Entstehung von Zensuren wurden ebenfalls gelüftet, und alte Fotos machten die Runde. Wehrsig überreichte einer Ex-Schülerin sogar ihre alten Aufsatzhefte im DIN-A4-Format, die sie mit großer Überraschung und Freude annahm - sie will sie in Ehren halten.

Vielleicht, so mutmaßten die Teilnehmer einhellig, verstreichen weniger als fünf Jahre bis zum nächsten Wiedersehen. gus, r

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