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Bad Nenndorf Ausflug in den Deister wird zur Geisterwanderung
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Ausflug in den Deister wird zur Geisterwanderung
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06:16 29.03.2012
Reiseplanung am Kaffeetisch: Charlotte (Petra Röhrbein) träumt gemeinsam mit „Uwe“ (Thomas Volpini) von Urlaub und Reisen; womit das turbulente Theaterstück beginnt. Quelle: ems
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Waltringhausen (ems). Leiterin Petra Röhrbein sorgte mit ihrer Truppe für allerbeste Unterhaltung, als sie die Zuschauer mit auf Reisen nahm – in den nahen Deister ebenso wie in vergangene Zeiten oder die Welt der Mythen und Märchen.

Das gut zweistündige Programm war gespickt mit witzigen Wortwechseln, Reimen, Kalauern, Witzen und originellen Wendungen. Unterschiedliche Szenerien zogen an den Zuschauern vorbei, so dass die Zeit wie im Flug zu vergehen schien und der Alltag – wie bei einer guten Reise üblich – völlig in Vergessenheit geraten konnte. Dabei wirbelten die Darsteller vergnügt und begeistert über die Bühne, dass ihre enorme Spielfreude eine ansteckende Hochstimmung im Saal erzeugte. Nicht zuletzt deshalb, weil sich etliche Szenen inmitten des Publikums abspielten.

Mit Liebe zum Detail sorgte auch die Saaldekoration für das passende Stimmungsbild. Fliegenpilze, Eichhörnchen- und Baumsilhouetten zierten Bühnenbild und Wände. In der Saalmitte wiesen Wegweiser „zur Kreuzbuche“ und „zur Teufelsbrücke“, weil die uralte Sage aus dem Mittelalter „um den Förster Dagobert aus Rodenberg und die Teufelsbrücke im Deister“ mit in das Stück verwoben worden war.

„Lokalbezug ist wesentlicher Bestandteil all unserer Aufführungen“, ließ Röhrbein wissen. Das Stück sei zu großen Teilen selbst verfasst. Am Ende des Abends wurden sämtliche 17 Akteure mit viel Beifall entlohnt.

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