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Ausgaben klettern auf über elf Millionen

Bauhof-Übernahme Ausgaben klettern auf über elf Millionen

Die erste Sichtung des Haushaltsplans 2017 für die Stadt Bad Nenndorf nimmt am Mittwoch, 23. November, der Finanzausschuss vor. Dessen öffentliche Sitzung im Rathaus beginnt um 19 Uhr. Der Entwurf der Verwaltung sieht gut elf Millionen Euro an Erträgen und Ausgaben vor.

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Quelle: pr

Bad Nenndorf. Damit klettern die Ausgaben erstmals über die Elf-Millionen-Euro-Marke. In derselben Sitzung soll ein Nachtrags-Etat für 2016 beschlossen werden, laut dem die Aufwendungen für das laufende Jahr um etwa 125 000 auf 10,13 Millionen Euro angehoben werden. Ein Grund für den happigen Anstieg zum Jahr 2017 ist in der Übernahme des Bauhofs von der Samtgemeinde zu sehen (wir berichteten).
Die Aufwendungen in diesem Bereich belaufen sich jetzt auf fast 700 000 Euro. Allerdings erhält die Stadt auch eine Zahlung von der Samtgemeinde in Höhe von 415 000 Euro, die auf der Einnahmeseite verbucht wird. Denn der Bauhof ist auch für die Samtgemeinde und die drei Nordgemeinden im Einsatz.

Verlustausgleich für die Kurbetriebe

Außerdem muss der Verlustausgleich für die Kurbetriebe angehoben werden – um 133 600 auf jetzt fast 600 000 Euro. Außerdem erwartet die Stadt eine um 200 000 Euro erhöhte Kreisumlage für das Jahr 2017. Doch die Stadt erwartet auch steigende Einnahmen aus den Gemeindesteuern. Die Samtgemeindeumlage bleibt im ersten Entwurf noch unverändert.
Insgesamt liegen die regulären Einnahmen bei knapp unter elf Millionen Euro. Doch aus Grundstücksverkäufen an der Triftstraße und in Waltringhausen wird auch eine einmalige Einnahme von 390 200 Euro fällig. So ergibt sich ein Haushaltsüberschuss von 119 000 Euro. Die größten Investitionen betreffen die Innenstadt (1,2 Millionen Euro), die Riepener Dorferneuerung (500 000 Euro) und die Übernahme des Bauhofmaterials von der Samtgemeinde (425 000 Euro).
Das Zahlenwerk muss aber erst noch von allen Fachgremien und vom Rat abgenickt werden. Dabei können die Politiker durchaus einzelne Posten streichen oder kürzen lassen. Auch ganz neue Ausgaben sind denkbar. gus

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