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Ausschreibung: Besseres Internet für Riepen

LTE genügt nicht Ausschreibung: Besseres Internet für Riepen

Das neue Verfahren für eine bessere Internetversorgung des Stadtteils Riepen ist von der Verwaltung bereits angeschoben worden. Im Verwaltungsausschuss ist in dieser Woche nicht öffentlich darüber informiert worden.

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Quelle: dpa

Bad Nenndorf. Aus einer Bürgerversammlung zum Thema Breitbandausbau hatten Politik und Verwaltung den Auftrag mitgenommen, ein erneutes Ausschreibungsverfahren zur Internetversorgung Riepens auf den Weg zu bringen. Dieser Schritt ist erforderlich, weil zunächst ein Markterkundungsverfahren (MEV) und anschließend ein Interessenbekundungsverfahren (IBV) abzuwickeln sind. Das MEV hatte die Verwaltung in Zusammenarbeit mit dem Breitbandkompetenz-Zentrum veröffentlicht. Bis zum 5. Juni haben alle Versorger Zeit zu erklären, was sie möglicherweise an Ausbauaktivitäten im fraglichen Bereich vorhaben. Danach folgt das IBV, um in Erfahrung zu bringen, welche Anbieter ein konkretes Interesse am Riepener Internet-Projekt haben. Ziel ist nach wie vor kabelgebundenes und vor allem schnelles Internet.

 Die Deutsche Telekom hatte jüngst mitgeteilt, dass die Stadt Bad Nenndorf jetzt auch mit einem LTE-Netz versorgt wird. Daher sind nun auch mit dieser Funktechnik Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde möglich.

 Allerdings gilt die Internetversorgung per Glasfaserkabel in der Kurstadt ohnehin schon als gut. Im kreisweiten Vergleich rangiert Nenndorf auf Platz zwei hinter Eilsen – allerdings sind dabei jeweils die Samtgemeinden gemeint. Das größte Problem aus Sicht Bad Nenndorfs ist eigentlich der Ort Riepen im Vorwahlbereich 05725. Ob Riepen nun auch von der neuen LTE-Erschließung profitiert, mochte die Telekom auf Anfrage dieser Zeitung nicht sagen.

 SPD-Ratsherr Ralph Tegt-meier ist vom nunmehrigen Telekom-Vorstoß ebenso unbeeindruckt wie Stadtdirektor Mike Schmidt. „LTE ist sicher als ein zusätzliches Angebot für die mobile Breitbandnetzverfügbarkeit in der Fläche gut geeignet. Für hohe Übertragungsraten von Unternehmen und Privaten ist eine kabelgebundene Netzanbindung deutlich besser“, so Tegtmeier. Zudem gebe es bereits eine LTE-Versorgung seitens eines Telekom-Konkurrenten.

 Eine Glasfaserlösung hält er derzeit aber für illusorisch. Schmidt bleibt ebenfalls dabei: Eine reine Funklösung reicht für Riepen nicht aus. Daher das Ausschreibungsverfahren. gus

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