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Ausschuss erweitert Sanierungs-Spielraum

Bad Nenndorf Ausschuss erweitert Sanierungs-Spielraum

Der Bauausschuss der Stadt Bad Nenndorf hat dafür gestimmt, den Sanierungsrahmenplan des Städtebauförderprogramms zu erweitern. Hauptgrund ist die Kurhaussanierung, doch auch viele weitere kleinere Baumaßnahmen könnten mit diesem Schritt neu ins Spiel kommen.

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Bad Nenndorf. Seit klar ist, dass Städtebaufördergeld für das Kurhaus eingesetzt werden kann, steht die Rahmenerweiterung zur Debatte. Die Verwaltung hat sich Gedanken darüber gemacht, was sozusagen im Sog des Kurhauses noch so alles im Zentrum erledigt werden könnte. Zum Beispiel die Sanierung des Apothekerwegs, der neben der Kur-Apotheke von der Hauptstraße abzweigt. Eine kleine Maßnahme könnte die Sanierung einer Treppe am Weidenkamp sein. Weitere neue und teilweise auch zwischenzeitlich begrabene Projekte könnten die Straße Am Friedhof und die Schmiedestraße sein.

Letztgenannte Maßnahmen befürwortete Heinrich Steding (CDU), der aber Zweifel am Sinn einer Sanierung des Apothekerwegs äußerte. Dort gehe es ums Aufhübschen, nicht ums Beheben von Schäden. Auch Arbeiten an der Buchenallee, wo nach Darstellung der Verwaltung Verbesserungen möglich sind, hielt Steding für nicht vordringlich.

Stadtdirektor Mike Schmidt und Bauamtsmitarbeiter Jürgen Bock betonten: Jede Einzelmaßnahme, die jetzt in den Plan komme, müsse anschließend noch einmal vom Rat diskutiert und abgenickt oder abgelehnt werden. Nehme man die genannten Vorhaben gar nicht erst ins Städtebauförderprogramm auf, seien sie grundsätzlich nicht förderfähig.

Die Umsetzung der Bad Nenndorfer Projekte ist bis 2020 geplant. Bauausschussvorsitzender Herbert Kruppa (SPD) gab zu bedenken, dass die Anlieger erhebliche Summen sparen würden, wenn die Zuschüsse aus dem Förderprogramm fließen. Dennoch unterstrich Schmidt: „Wir verpflichten uns zu nichts.“ Damit konnte Steding leben.

Alle genannten Projekte sollen daher in den Rahmenplan hinein. Dieser kann, sobald er vom Rat beschlossen ist, nicht mehr erweitert werden. Welche Schritte ausgeführt werden, entscheiden die Politiker in den nächsten Jahren. gus

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