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Ausschuss spart bei der Parkstraße

Diskussion um Geh- und Radweg am Kurpark Ausschuss spart bei der Parkstraße

Die Parkstraße soll ohne Radweg und ohne Neupflasterung des Gehweges am Kurpark saniert werden. Der Bauausschuss entschied dies auch aus Kostengründen.

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Das Pflaster wird nur punktuell ausgebessert werden.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Zwei Varianten standen zur Auswahl, wobei der Unterschied – grob gesprochen – in einem kombinierten Geh- und Radweg an der dem Kurpark gegenüberliegenden Seite bestand. Dies war einer der Hauptforderungspunkte bei der ersten Diskussion zum Thema gewesen. Hinzu kam die Idee, auch den Fußweg am Kurpark, der grundsätzlich noch nicht sanierungsbedürftig ist, mit ockerfarbenen Steinplatten zu pflastern, um ein einheitliches Bild im Stadtkern zu erreichen.

 Uwe Engelking (WGN) sah keinen Sinn in der Neupflasterung des Fußwegs, der im weiteren Verlauf an der Bahnhofstraße rote Steine aufweist. Die Mehrkosten für die ockerfarbene Pflasterung am Kurpark betragen 37000 Euro. „Das können wir sparen“, sagte Engelking. Eher wäre es denkbar, den Fußweg auf der gegenüberliegenden Seite – wo saniert werden muss – auch rot zu pflastern, um eine Abgrenzung zum Park zu schaffen.

 Auch Marlies Matthias (CDU) sprach sich gegen die Neupflasterung an der Kurparkgrenze aus. Ingo Knieper (SPD) erinnerte an die Zwei-Drittel-Förderung, weshalb die Stadt nur rund 12000 Euro zu zahlen hätte. Er plädierte wie SPD-Sprecher Volker Busse für die Neupflasterung im Sinne eines einheitlichen Bildes. Der Ausschuss entschied schließlich mit Stimmen von CDU und WGN gegen die Pflasterung des Wegs an der Parkseite. Der gegenüberliegende Weg bekommt aber ockerfarbenes Pflaster.

 Hobigk strich heraus, dass der Radweg an der Seite auf Kosten von 14 Parkplätzen realisiert würde. Diese Stellflächen fehlten den Anwohnern beziehungsweise fielen bei größeren Veranstaltungen weg. Knackpunkt sei zudem das Radfahrverbot im Kurpark. Wie sinnvoll ist es, die Radfahrer bis an die Grenze des Kurparks zu führen und zu hoffen, dass sie dort absteigen?

 Die Zusatzkosten für die Radweglösung betragen 46000 Euro. Heinrich Steding (CDU), der zuvor für die Belange der Radfahrer eingetreten war, räumte nun ein: Angesichts der vorliegenden Pläne sei der Radweg nicht umsetzbar. Radfahrer könnten auf dem kurzen Gehwegstück bis zur Promenade auch zugelassen werden, sodass diese sich das Kopfsteinpflaster sparen würden.

 Diese von Stadtdirektor Mike Schmidt angerissene Variante befürwortete Erich Thies (CDU). Schmidt selbst riet aber von dieser Lösung ab. Besser sei es, baulich zu erreichen, dass die Radler gar nicht mehr über den Brunnenplatz abkürzen können. Auch Knieper entgegnete, dass er viele Radfahrer kenne, die kein Problem damit haben, auf dem Kopfsteinpflaster zu fahren. Zudem sei der Gehweg inklusive Brunnenplatz bei Veranstaltungen stark frequentiert, eine Genehmigung für Radfahrer sei gefährlich. Der Ausschuss entschied gegen Radler auf dem Weg. gus

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