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Ausschuss will zwei Schilder für Spielstraßen

Bad Nenndorf / Verkehrsregelungen in der Kurstadt Ausschuss will zwei Schilder für Spielstraßen

Wer kümmert sich um Grünstreifen? Wo fehlt ein Straßenschild? Wie kann der Verkehr an den Ortseingängen beruhigt werden? Mit kleinen und großen Mängeln auf Bad Nenndorfs Straßen hat sich der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung befasst.

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Werden neue Spielstraßen ausgewiesen, sollen künftig zwei Schilder auf die Temporegeln aufmerksam machen.

Quelle: bab

Bad Nenndorf (kcg). Grundlage dafür ist eine 450 Punkte umfassende Mängelliste, die Herbert Kruppa und Ralph Tegtmeier im Herbst 2010 zusammenstellten. Bei acht Ortsbegehungen hatten die beiden SPD-Ratsherren Verbesserungsvorschläge der Anwohner gesammelt. Viele dieser Bürgerhinweise seien schon von der Verwaltung abgearbeitet, erklärte Stadtdirektor Bernd Reese im Ausschuss. Für jene Punkte, die mit Haushaltsmitteln bezahlt werden müssen, bedürfe es jedoch einer Entscheidung der Politik.

So sprach sich der Ausschuss unter anderem dafür aus, den Verkehr in Wohngebieten – wenn rechtlich möglich – durch Rechts-Vor-Links-Kreuzungen mit entsprechender Fahrbahnmarkierung zu beruhigen. Die Politiker waren sich ebenfalls einig, in Einbahnstraßen den Fahrradverkehr aus beiden Richtungen zu erlauben und für die Pflege von Pflanzen- und Bauminseln vor allem in Wohngebieten Patenschaften zu vergeben.

Intensiver diskutiert wurde über den Vorschlag, die Verkehrsschilder in sogenannten Spielstraßen mit erläuternden Zusatzschildern zu ergänzen. „Auf den Schildern soll klar gemacht werden, dass in den Straßen nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf“, erläuterte Tegtmeier. Für Frank Steen (WGN), Ansgar Werner (CDU) und Andreas Fedler (FDP) eine sinnlose Geldverschwendung. „Was die blauen Schilder im verkehrsberuhigten Bereich bedeuten, weiß jeder, der einen Führerschein besitzt“, betonte Steen. Fedler ist sich sicher, dass vor allem die Anlieger zu schnell fahren, obwohl ihnen ihnen bewusst ist, dass sie Schrittgeschwindigkeit fahren müssen. „Die ignorieren auch die Zusatzschilder, wenn die jeden Tag daran vorbeifahren“, meinte Werner ergänzend. Schließlich stimmten die Ausschussmitglieder mit knapper Mehrheit in einem Grundsatzbeschluss für den Antrag von Werner Balke (CDU). Die Zusatzschilder sollen nur aufgestellt werden, wenn neue Spielstraßen ausgewiesen werden.

Außerdem bekundeten die Politiker den Willen, den Verkehr an den Ortseingängen in Riepen, Horsten und Waltringhausen in den kommenden Jahren durch einen Fahrbahnteiler wie in Hohnhorst zu beruhigen.

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