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Ausstellung „Zwischen-Zeit“ hat ihren Zweck erfüllt

Projekte zur Innenstadtsanierung Ausstellung „Zwischen-Zeit“ hat ihren Zweck erfüllt

Die Ausstellung zur Innenstadtsanierung wird in Kürze beendet. Dies hat Mit-Initiator Norbert Schittek mitgeteilt. Die meisten Projekte seien abgearbeitet, der Zweck der Ausstellung sei erfüllt.

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Bei der Brunnen-Präsentation drängten 80 Besucher in die „Zwischen-Zeit“.

Quelle: pr.

Bad Nenndorf. Im Februar 2011 war das Projekt als Begleitung der bevorstehenden Bauarbeiten in der Bad Nenndorfer Innenstadt gestartet. Initiatoren waren Schittek, Daniela Wernicke und Ulrich Stumm, allesamt Mitglieder des Kulturforums. Die Stadt war lediglich als Zulieferer der nötigen Informationen beteiligt und stellte einen leeren Raum im Kurhaus zur Verfügung.
Schittek betitelte die Ausstellung „Zwischen-Zeit“. Ziel sei es gewesen, die Bürger über das in Kenntnis zu setzen, was in der Kurstadt geschehen sollte. „Die Qualität einer Diskussion ist immer nur so gut wie die Qualität der Informationen“, so Schittek.

Als die „Zwischen-Zeit“ erstmals bestückt wurde, stand die Sanierung der Kurpromenade bevor, und die obere Kurhausstraße war bereits fertig. Seither wurde die Stadt an weiteren Stellen gewaltig umgekrempelt: Fußgängerzone, Hauptstraße/Horster Straße, Am Thermalbad, Poststraße: All diese Projekte gehören zu dem zehn Millionen Euro teuren Stadtsanierungsprogramm. Hinzu kommen jetzt noch die Parkstraße, die Kampstraße und der Zentrale Platz zwischen Kurhaus und Haus Kassel, wo auch der Brunnen „Großer Abwasch“ platziert wird.

Abgesehen von dem Zehn-Millionen-Topf gab es noch einen weiteren, drei Millionen Euro umfassenden Förderbereich, in den die Sanierung der Promenade fiel. Das Landgrafenhaus, das Schlösschen und weitere Bereiche der Kurbetriebe wurden dabei mit Städtebau-Fördergeld von Bund und Land saniert. Die Kurpark-Teile abseits der Promenade sind nicht Teil der Städtebauförderung. Ebenso wenig die Bahnhofstraße.

Die größte Aufmerksamkeit erfuhr die begleitende Ausstellung im Kurhaus, als dort die Modelle des Brunnenwettbewerbs für den Zentralen Platz präsentiert wurden. 80 Besucher drängten in den Raum. Auch sonst registrierte Schittek eine rege Resonanz. „Die Ausstellung hat ihren Zweck erfüllt. Es war ein Erfolg“, sagt der Dozent und Künstler. Die Baubecon, Sanierungsträger des Bad Nenndorfer Programms, hatte in der „Zwischen-Zeit“ eine regelmäßige Sprechstunde.

Die Prismen mit den Planzeichnungen der einzelnen Projekte sind nur indirekt Teil der Ausstellung. Diese waren zwecks Information der Bevölkerung von Land und Bund in Auftrag gegeben worden. Denn diese übernahmen zusammen zwei Drittel der Sanierungskosten, ein Drittel trug die Stadt.

Schittek hält den Zeitpunkt für günstig, die Ausstellung zu beenden, weil die wichtigsten Projekte fertig diskutiert oder gar bereits umgesetzt seien. Außerdem wurde der Raum kürzlich umgestaltet, sodass er jetzt nur noch bedingt für eine Ausstellung taugt. Das Plakat an der Brüstung des Kurhauses verschwindet bald. gus

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