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Bach bei Bedarf renaturieren

B-Plan abgenickt Bach bei Bedarf renaturieren

Der Bauausschuss der Stadt Bad Nenndorf hat den Bebauungsplan (B-Plan) für das Feuerwehrhaus an der Westlichen Entlastungsstraße befürwortet. Zu klären waren noch einige Stellungnahmen aus der öffentlichen Auslegung.

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Quelle: pr.

Bad Nenndorf. Der Landkreis Schaumburg befürwortete beispielsweise die Renaturierung des Haster Baches als Ausgleich für die bevorstehende Baumaßnahme. Eigentlich sind keine Ausgleichsmaßnahmen für die Ausweisung des B-Plans nötig, zumal dort auch jetzt bereits Bebauungspläne gelten. Außerdem handelt es sich um eine Maßnahme der sogenannten Innenverdichtung, wie Architekt Ivar Henckel erklärte.

Dennoch wäre es nach dessen Worten ratsam, die Renaturierung des Baches einzuplanen. Die Renaturierung soll aber erst erfolgen, wenn sie als Ausgleich für andere Bauarbeiten nötig wird. Einen Hinweis zur Sicherung der Löschwasserzufuhr verwies die Stadt an die Samtgemeinde, die auch die Kosten für die Planänderung trägt. Denn das Brandschutzwesen ist Sache der Samtgemeinde.

Ein Zuhörer erkundigte sich nach der Möglichkeit, das Feuerwehrhaus mit Energie der Biogasanlage zu heizen, die sich wenige Hundert Meter entfernt befindet. Bauamtsleiter Hans-Bernhard Kampen sagte, solche Überlegungen gebe es, aber die Stadt könne der Samtgemeinde nicht vorschreiben, wie sie ihr Feuerwehrhaus versorgt.

Am Bebauungsplan für Bauhof und Feuerwehr hat sich substanziell nichts geändert. Das Papier ist die Grundlage für die Errichtung der neuen Feuerwache in Bad Nenndorf und des Bauhofs.

Frank Steen (WGN) störte sich daran, dass öffentliche Parkplätze jenseits des Grundstücks ausgewiesen werden. Wenn die Stellplätze von Bahnfahrgästen beansprucht werden, könnte es Konflikte mit Zugehörigen des Bauhofs und der Feuerwehr kommen. Ralph Tegtmeier (SPD) regte daraufhin an, dass der Parkstreifen noch verlängert wird, allerdings als öffentlicher Parkplatz. Auf dem eigentlichen Gelände von Feuerwehr und Bauhof gibt es nicht öffentliche Stellflächen für Autos. Im Plan wurde allerdings nichts mehr geändert.

Tegtmeier verwies zudem auf die von Jugendlichen gewünschte Skateranlage. Bei der weiteren Planung des Bauhofs könne eine Fläche dafür berücksichtigt werden. Henckel bezeichnete es als „schwierig“, eine solche Nutzung in den B-Plan für Feuerwehr und Bauhof einzuflechten. In jedem Fall wäre eine erneute öffentliche Auslegung nötig. Steen hielt eine Skateranlage an der Stelle für nicht gut platziert. Diese Frage sei zu klären, bevor eine nochmalige Auslegung des Planes veranlasst wird.

Nach dem ja des Bauausschusses muss sich auch noch der Rat mit dem B-Plan befassen. gus

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