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Schäden bleiben bis zum Festival

Bad Nenndorf Schäden bleiben bis zum Festival

Drei strittige Themen bleiben noch etwas länger in der Diskussion als von der Stadt erhofft: das Wasserspiel „Großer Abwasch“, der Austausch der Pollerleuchten und die Reparatur der Mauer im Kurpark.

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Erneut müssen die Besucher eines Kurpark-Festes auf die beschädigte Mauer der Esplanade blicken.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Auf Anfrage dieser Zeitung erklärte Bad Nenndorfs Stadtdirektor Mike Schmidt, dass der „Abwasch“ aus Sicherheitsgründen erst im April angeschlossen wird. Derzeit fehlen noch mehrere Unterteller und eine Tasse. Diese sollen erst auf dem Zentralen Platz drapiert werden, wenn das Wasser angeschlossen ist und der Brunnen sprudelt.

Im Bauamt herrschen Schmidt zufolge aber noch Bedenken, dass es im Laufe des Monats März doch noch einmal Frost geben könnte. Gefrierendes Wasser in den Leitungen und in der Pumpe könnte jedoch zu Schäden an dem 170.000 Euro teuren Projekt führen. Deshalb rechnet Schmidt erst für Anfang April mit der Inbetriebnahme.

Dann steht der „Abwasch“ insgesamt knapp vier Monate im unfertigen Zustand auf dem zentralen Platz. Die Stadt hatte den Tassenturm so früh platzieren lassen, um klarzustellen, dass sich das Projekt zeitlich nicht verzögert. Zum ersten großen Parkfestival, den „Gartenträumen“ am 19. und 20. März, bekommen die Besucher das Wasserspiel demnach also auch noch in seiner unfertigen Gestalt zu sehen.

Streitfrage: Wer zahlt für die kaputte Mauer?

Ebenfalls bis nach dem ersten Festival muss die Reparatur der Mauer an der Esplanade warten. In der kommenden Woche soll es dazu ein abschließendes Gespräch geben, so Schmidt. Daran sind außer Vertretern der Stadt auch solche des Planungsbüros und der ausführenden Firma beteiligt. Nach wie vor sei unklar, wer welchen Teil der Schadensbehebung bezahlt. Somit bleibt auch die Absperrung des beschädigten Bereichs während der Gartenträume bestehen.

Die Verwaltung möchte verhindern, dass die Stadt die Zeche allein bezahlt. Doch auf der anderen Seite steht mittlerweile das vierte große Park-Fest in Folge ins Haus, bei dem der unansehnliche Schaden das Bild trübt. Die Mauer war bei einem Gewitter mit Starkregen Anfang Juli 2015 beinahe umgekippt.

Immerhin einen Schritt weiter ist die Stadt mit den schadhaften Poller-Leuchten. Bei einem Rundgang mit Vertretern der Firma Hess sind die Lampen in drei Kategorien eingeteilt worden: von Hunde-Urin beschädigte, von stumpfer Gewalt beeinträchtigte und intakte Poller. Jetzt erstellt die Firma Hess eine Liste der auszutauschenden Lichtquellen. Dabei dürfte es sich ausschließlich um die von Hunde-Pipi verätzten Lampen handeln. Wegen der Urin-Schäden werden diese unter Politikern bereits scherzhaft „Puller-Leuchten“ genannt. gus

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