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Pilzpläne noch aktuell

Bad Nenndorf Pilzpläne noch aktuell

Noch immer sind die Pläne des Niederländers Ser Huibers, in Bad Nenndorf eine Pilzfabrik zu bauen, aktuell. Nach Angaben von Stadtdirektor Mike Schmidt ist allerdings der 13. Mai der Stichtag, an dem sich zeigen wird, ob der Chef des Unternehmens Panbo das nötige Geld für sein Vorhaben zusammenbekommt.

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Quelle: Symbolfoto

Bad Nenndorf. Derzeit laufen nach Informationen dieser Zeitung Gespräche zwischen Panbo und den möglichen Kreditgebern. Dabei geht es wohl ausschließlich um Finanzierungsfragen für das kostspielige Vorhaben. Eine Investitionssumme hatte Huibers bei seinem ersten Anlauf Ende 2014 in Lauenau zwar nicht genannt. Doch der Niederländer war mit seinem Projekt vor vier Jahren auch bereits in der Altmark vorstellig geworden. Seinerzeit war von einer Investitionssumme in der Größenordnung von 50 Millionen Euro die Rede gewesen.

Demnach ist Bad Nenndorf mindestens der dritte Standort, den Panbo-Geschäftsführer Huibers ausprobiert. Trotzdem glaubt Schmidt an die Realisierung der Fabrik. „Ich habe ein gutes Bauchgefühl“, sagte der Stadtdirektor. Bekommt Huibers das Geld zusammen, könnte er aber nicht ohne weiteres in dem neuen Gewerbegebiet bauen – zumindest keine Pilzfabrik. Denn dafür sind ein Lärm- und ein Geruchsemissionsgutachten nötig. Beide Nachweise hatten Bad Nenndorfer Politiker eingefordert.

Doch Schmidt wollte einen anderen Weg gehen: Um Politik und Verwaltung möglicherweise unnötige Arbeit zu sparen, sollten die Gutachten und auch die begleitenden Diskussionen in den Gremien von Stadt und Samtgemeinde erst starten, wenn sicher ist, dass Panbo es ernst meint und auch finanziell zum Bau in der Lage ist.

Anwohner haben Bedenken

Dieser Punkt ist Schmidt wichtig, denn Anwohner der Martin-Luther-Straße und auch die DLRG als Betreiber des Hotels Delphin haben Bedenken gegen die Pilzzuchtpläne geäußert. Dass sie wirklich kommt, hängt also selbst im Fall einer erfolgreichen Finanzplanung vom Ergebnis der zwei Gutachten ab.

Sicher ist indes, dass das Gewerbegebiet kommt. Auch ohne Vermarktung hat die Stadt bereits mehrere Interessenten an Flächen auf dem Areal hinter dem Lidl-Markt. Panbo ist nur einer davon. An der Richtigkeit der Ausweisung dieses neuen Gewerbegebiets sieht Schmidt keine Zweifel.

Vor Politikern hatte der Stadtdirektor kürzlich aber dennoch ein wenig auf die Bremse gedrückt. Ob die farblich gekennzeichneten Holzpflöcke neben einer Lagerhalle erste Hinweise auf die Erschließung sein könnten, lautete eine Frage an die Verwaltung. Doch dem ist nicht so. Das damit eingegrenzte Grundstück habe die Stadt dem Eigentümer – ein Landwirt aus Rodenberg – nicht abkaufen können. Daher die Markierung.

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