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Bad Nenndorf ist Rekord-Stadt

316 Bahnen Bad Nenndorf ist Rekord-Stadt

Das Bad Nenndorfer Hallenbad ist am Freitagabend zur Wiege einer neuen Schwimmdisziplin geworden: Die DLRG stellte dort den ersten Weltrekord im Staffel-Rettungsschwimmen auf. 316-mal 25 Meter legten 50 Schwimmer auf drei Bahnen mit einer 75-Kilo-Puppe im Arm zurück.

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Die Kader-Schwimmer der DLRG sind nach ihrem Einsatz im Becken erschöpft, aber glücklich.

Quelle: js

Bad Nenndorf. Das sind knapp acht Kilometer. Das Event sollte Leistungs- und Breitensport zusammenführen und gleichzeitig für humanitäre Hilfe werben. Denn dafür sind die Rettungsschwimmer eigentlich ausgebildet: Menschen aus größter Not bergen. Doch am Freitag ging es um Schnelligkeit. Innerhalb einer Stunde sollten so viele Bahnen wie möglich zurückgelegt werden. Bislang gab es keinen Bestwert, also war ein Rekord garantiert.

Pro Bahn ein Schwimmer

Die DLRG wollte aber mehr: Die Marke soll möglichst lange Bestand haben. Daher waren eigentlich 80 Schwimmer eingeplant, doch einige Gruppen sagten kurzfristig ab. Das machte aber nicht ganz so viel aus, da ohnehin pro Bahn immer nur ein Schwimmer unterwegs war. Und die Cracks vom A-Kader schwammen nun einfach etwas länger als eingeplant.

In 17,5 Sekunden schaffte Weltmeister Kai-Uwe Schirmer die 25 Meter als Schnellster. Aber auch die Breitensportler hatten ihren Anteil am Weltrekord – so wie Ute Hohle aus Remagen. Sie war mit 74 Jahren die älteste Sportlerin, die Jüngsten waren 18. DLRG-Bundestrainerin Susanne Ehling war gerade wegen dieses bunten Mixes vollauf zufrieden. Erst recht, als das Ergebnis angesagt wurde.  gus

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