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Bad Nenndorf soll Schule machen

Bad Nenndorf Bad Nenndorf soll Schule machen

Um das Volkshochschul-Angebot in der Erwachsenenbildung zu ergänzen, möchte die Lokale Agenda die „Bad Nenndorf School“ starten. Möglichst noch in diesem Jahr soll der Entwurf eines ersten Kursplans stehen.

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Quelle: SN

Bad Nenndorf. Rosemarie Börner legte dar, wie karg aus ihrer Sicht das Kursangebot der VHS in Bad Nenndorf ist. In deren Liste seien auch die Dia-Vorträge des Kulturforums enthalten, die ja eigentlich keine wirklichen VHS-Kurse seien. Außerdem gebe es zwei Malerei- und einen Plattdeutschkurs. Und natürlich die Lern-Angebote in den Sprachen Französisch und Englisch.

 Friedrich Kräft regte an, einen Lehrgang in Kochen für Senioren zu initiieren. Gemeinsames Kochen sei hinsichtlich sozialer Kontakte wertvoller, als wenn Alleinstehende nur dem Mann vom Bringdienst „guten Tag und auf Wiedersehen“ sagen. Börner regte als Veranstaltungsort das Jugendzentrum an.

 Oscar Wedel würde Börner zufolge einen Lyrik-Kurs leiten, Jo Göbel habe einen Kurs mit dem Titel „Welches Instrument passt zu mir“ angeboten. Kräuterkunde, Geschichtsthemen, Gedächtnistraining, Theater, Spiele- und Bastelnachmittage sowie Aqua-Gymnastik wären ebenso denkbar. Vera Winkler regte an, eine Ausbildung für Integrationslotsen zu realisieren. Auch „Kommunalpolitik für Anfänger“ und Computerkurse für Senioren wären mögliche Themen der „Bad Nenndorf School“.

 Es soll aber darauf geachtet werden, dass es keine Dopplungen mit bestehenden Angeboten gibt. Dies bedeutet aber nicht, dass bereits existierende Kurse und Veranstaltungen vom „Stundenplan“ der „Bad-Nenndorf-Schule“ ausgeklammert werden. Beispielsweise sei gar nicht hinreichend bekannt, dass es im Curanum Gedächtnistraining unter Börners Leitung gibt, an dem jeder Interessierte teilnehmen kann. Die Kursliste der „Bad Nenndorf School“ soll eine zusätzliche Werbe-Plattform sein, betonte Werner Amelung.

 Als Unterrichtsgebäude kommt Börner zufolge das Mehrgenerationenhaus „Vereinsheim“ infrage. Deren Nutzung ist für Vereine und Gruppen der Stadt kostenlos. Auch beim Curanum könne nachgefragt werden, ob dort Kapazitäten frei sind. Wolfgang Bader gab zu bedenken, dass der Nabu als Samtgemeinde-Organisation für die Belegung der Vereinsheim-Räume zahlen müsste.

 Bis zum nächsten Treffen der Agenda-Gruppe „Menschen und Soziales“ soll sich jedes Mitglied fünf Themen überlegen, die ihm besonders wichtig sind. Daraus will der Arbeitskreis dann einen Entwurf für einen Kursplan extrahieren. Dies ist noch für 2014 geplant. gus

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