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Bad Nenndorf Bad Nenndorfer sollen Autos teilen
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Bad Nenndorfer sollen Autos teilen
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00:17 23.01.2017
Carsharing ist in großen Städten längst etabliert. Hier ein Beispiel mit Elektroautos aus dem französischen Lyon. Quelle: gus
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Bad Nenndorf

Der Umweltausschuss hat dem Projekt bereits zugestimmt. App2drive würde sich um alle organisatorischen Dinge kümmern – die Stadt müsste nur die notwendigen Parkplätze kostenfrei zur Verfügung stellen.

Laut Verwaltungsvorschlag kommen der Agnes-Miegel-Platz, der Bereich Landgrafentherme, die Buchenallee und der Hallenbad-Parkplatz infrage. Erst im weiteren Verlauf der Diskussion soll sich klären, welcher dieser Standort ausgewählt wird. Da der Landkreis Miteigentümer des Hallenbadparkplatzes ist, wurde das Kreishaus über die aktuellen Pläne informiert.

CO2-Ausstoß verringern

App2drive würde an der Stelle einen Tresor anlegen, aus dem sich die Nutzer die Autoschlüssel holen können. Alternativ sei auch ein System mit Chip-Karten möglich. Die Nutzer müssen sich bei dem Anbieter registrieren lassen und können anschließend per Telefon oder via Internet die zur Verfügung stehenden Fahrzeuge mieten. Das Bürgerbüro der Stadt müsste dabei aber wohl als Vermittler fungieren und Interessierte bei der Registrierung unterstützen. Ziel der Grünen ist es, den CO2-Ausstoß zu verringern, heißt es in deren Antrag.

Stadtdirektor Mike Schmidt lobte den Vorstoß ebenso wie Sprecher aller politischer Lager. Die Verwaltung habe sogar den Ersatz eines ausrangierten Kleinwagens verschoben, um erst die politische Entscheidung zum Carsharing abzuwarten. App2drive würde auch ein Elektrofahrzeug in das Carsharing-System einbinden, wenn die Stadt es wünscht. Bad Nenndorf soll in Kürze eine Elektro-Ladesäule mit mehreren Anschlüssen von Westfalen-Weser Netz installiert bekommen (wir berichteten).

Der Umweltausschuss empfahl dem Verwaltungsausschuss, die Einrichtung des Carsharings zu beschließen. Dass es mit dem Teilen von Autos im Schaumburger Land noch etwas schleppend läuft, hat die Kreisstadt jüngst registrieren müssen. Das dortige Carsharing-System war in den ersten Monaten kaum genutzt worden.

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