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Bad Nenndorf Bad ohne Bad

Dass Bad Nenndorf kein Freibad hat, möchte Siegfried Kreft, Mitglied des Behinderten- und Seniorenbeirats, nicht länger hinnehmen. Er pocht auf den Bau einer solchen Freizeitstätte als Attraktion für Jugendliche. Über die Finanzierung sollen andere beraten.

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Bad Nenndorf. Außerdem sorgt er sich um die Außenwirkung der Kurstadt. Der Beirat unterstützte den Vorstoß bei seiner jüngsten Sitzung.

„Die Stadt nennt sich Bad, sie hat aber gar kein Bad“, monierte Kreft. Zumindest dann nicht, wenn das Hallenbad und die Landgrafentherme aus der Rechnung herausfallen. Und diese beiden Einrichtungen streicht der Beirat mit Blick auf den Nachwuchs ganz bewusst. Denn das Hallenbad ist ausgerechnet in den Sommerferien geschlossen, wie Edeltraut Benthin betonte. Und in der Therme können Kinder und Jugendliche nicht planschen, ohne das übrige Publikum zu stören, finden die Beiratsmitglieder.

Kreft hielt es auch nicht für sinnvoll, die Einwohner der Samtgemeinde Nenndorf in benachbarte Orte – sei es Rodenberg, Lindhorst oder Bokeloh – zu chauffieren, wie es Stadtdirektor Mike Schmidt plant. Beiratsvorsitzender Klaus-Dieter Salzbrunn fügte hinzu, dass die Menschen in den Nachbarkommunen im Hochsommer kaum erfreut sein dürften, wenn auch noch die Nenndorfer in deren Bäder strömten.

Es ist klar, so Kreft, dass ein Freibad ein Zuschussbetrieb wäre. Aber er verwies auf die stetig schlechter werdenden Schwimmfähigkeit in der Bevölkerung. Es gebe zwar die Bundeszentrale der DLRG in Bad Nenndorf, aber kein Freibad zum Üben. Schwimmen diene darüber hinaus der Volksgesundheit, so Kreft.

Elisabeth Wegner wandt ein, dass der Kurbad-Titel nicht an das Vorhandensein eines Freibads gekoppelt ist. Doch Kreft blieb beharrlich: „Für Jugendliche fehlt ein Freibad.“ Der Beirat fordert nun per Resolution eine solche Stätte. Über die Finanzierung sollen andere beraten. gus

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