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Badeklause soll bald wieder öffnen

Hallenbad Bad Nenndorf Badeklause soll bald wieder öffnen

Ein Zettel mit der verheißungsvollen Botschaft „Die Badeklause öffnet unter neuer Leitung wieder im neuen Jahr“ hängt am Hallenbad Bad Nenndorf. Ganz so schnell wird es aber doch nicht gehen. Derweil gibt es aktuell wohl keine Bemühungen, das gesamte Bad an die Samtgemeinde zu übertragen.

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Anders als es das Schild vermuten lässt, wird die Eröffnung der Badeklause noch etwas auf sich warten lassen.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Der Zettel ist eine letzte Botschaft vom vorherigen Pächter des Hallenbad-Restaurants, der sich Ende des Jahres verabschiedet hatte. Darin dankt er seinen Gästen auch für die Treue. „Wir gehen davon aus, dass wir bald einen neuen Pächter haben“, erklärte Anja Gewald, Sprecherin des Landkreises Schaumburg. Einen Zeitraum konnte sie allerdings nicht definieren.

Die Badeklause werde „in absehbarer Zeit“ wieder öffnen. Die Ausschreibung für einen neuen Pächter ist am 1. Februar ausgelaufen. Nun werden die Bewerbungen geprüft. Wann wieder Leben in die Badeklause einzieht, kommt auch auf den künftigen Pächter an.

Übernahme vorerst vom Tisch

Eine mögliche Übernahme des Hallenbades durch die Samtgemeinde Nenndorf, die immer mal wieder auf Kreisebene diskutiert wurde, scheint aktuell vom Tisch zu sein. Der Landkreis bestätigte auf Anfrage: „Eine Übernahme des Hallenbades ist aktuell nicht geplant.“

Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt betonte, dass sich Nenndorf solchen Diskussionen vorerst auch nicht stellen könnte. Die Übernahme würde nicht durch die Stadt Bad Nenndorf, sondern durch die Samtgemeinde erfolgen, weil diese für die Sportstätten zuständig ist.

„Wir können nicht gleichzeitig über die Übernahme der Therme und eines Hallenbades sprechen“, erklärte er. Aktuell steht die Stadt Bad Nenndorf in Verhandlung mit dem Land Niedersachsen zur Übernahme der Landgrafentherme. Eine Einigung ist diesbezüglich aktuell noch nicht in Sicht (wir berichteten).

Samtgemeinde finanziell beteiligt

Die Samtgemeinde zahlt bereits die Hälfte der Kosten des Hallenbades. Das sind laut Schmidt etwa 350 000 Euro jährlich über die erhöhte Kreisumlage. Die andere Hälfte zahlt der Landkreis. Sein zweites Hallenbad hatte der Kreis vor gut einem Jahr an die Stadt Rinteln übertragen.

Anlass für derartige Überlegungen war, dass es anderen Kommunen gegenüber schwierig zu begründen ist, warum zwei Orte ein Hallenbad mitfinanziert bekommen, die übrigen aber nicht. Denn zusätzlich zu den Betriebskosten steckt der Landkreis nach wie vor auch jährlich Geld für Instandsetzungen und Investitionen in das Bad Nenndorfer Bad. göt

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