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Bäume und Parkstreifen für die Rotrehre

Straßensanierung Bäume und Parkstreifen für die Rotrehre

Für die Sanierung der Rotrehre in Bad Nenndorf liegen die ersten Entwürfe vor. Geplant ist die Reparatur der arg beschädigten, 220 Meter langen Strecke bis zur Abzweigung Gehrenbreite für das kommende Jahr. Der Bauausschuss befand die Unterlagen für gut, sie werden nun aber noch verfeinert.

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Straße wird gesperrt

Die Rotrehre ist nicht eben ein Prachtboulevard – nach der Sanierung soll die Straße aber deutlich schicker aussehen.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Unter anderem ist geplant, einen Teilbereich vom Bahnübergang aus gesehen links der Rotrehre, der derzeit hauptsächlich als Lagerfläche der Stadt genutzt wird, in den Straßenraum einzubeziehen. Dort soll der Gehweg so verschwenkt wird, dass zwischen Fahrbahn und Bürgersteig eine Parkplatzreihe auch für Lastwagen entsteht. Außerdem sind ein Grünstreifen und einige Bäume vorgesehen.

Erhebliche Schäden an Regenwasserkanälen

Der Fußweg neben dem neuen Parkstreifen soll auf 2,50 Meter verbreitert werden. Auf der gegenüberliegenden Seite sind 2,25 Meter geplant. Die Fahrbahn wird leicht von 7,50 auf 7,66 Meter verbreitert. Darauf werden aber sogenannte Mehrzweckstreifen, die vor allem für Radfahrer vorgesehen sind, eingezeichnet. Bei der Untersuchung der Regenwasserkanäle wurden erhebliche Schäden festgestellt, nahezu an allen Übergangsbereichen der einzelnen Kanalteile. Dazu empfiehlt das Planungsbüro Schulz + von der Ohe einerseits den Einbau sogenannter Inliner, die quasi einen Kanal innerhalb des alten Kanals bilden. Wo dies nicht funktioniert, soll die Stadt die Schächte komplett erneuern. Der Schmutzwasserkanal ist noch in Ordnung. Die Kosten für das Gesamtpaket würden sich je nach Umfang der Regenwasserkanalsanierung zwischen 685.000 und 781.000 Euro belaufen. Darin sind 129.000 Euro Deponiekosten enthalten, die nur dann entfallen, wenn das abzutransportierende Pflastermaterial mit bestimmten Schadstoffmengen belastet ist.

Unternehmer haben Bedenken

Stadtdirektor Mike Schmidt betonte, dass es vor der Umsetzung der Entwürfe noch eine Anliegerversammlung geben wird. Einige ansässige Unternehmer machten aber jetzt schon ihre Bedenken geltend, die sich unter anderem gegen eine zeitweise Vollsperrung der Straße während der Bauphase richten. „Ihre Gewerbebetriebe sind uns sehr wichtig“, versicherte Schmidt den Rednern. Über Lösungen wird noch gesprochen. Cornelia Jäger (CDU) bezeichnete den Parkstreifen als fehl am Platze, ließ sich von Schmidt aber überzeugen, dass dieser ein Parkverbot auf der gegenüberliegenden Seite ermöglichen würde. Jäger hatte auch für eine bessere Einsehbarkeit der Straße plädiert, die dadurch erst realisierbar wäre. Der Stadtdirektor schlug zudem vor, eine abknickende Vorfahrt in Richtung Gehrenbreite auszuschildern. Dies hielt Verkehrsplaner Lothar Zacharias für einen gangbaren Weg, weil es dem Verkehrsfluss entspräche. gus

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