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Bauausschuss darf kürzertreten

Zurückgehende Zahl an unvollendeten Stadtsanierungsprojekten Bauausschuss darf kürzertreten

Der Bauausschuss soll fortan in Bad Nenndorf nur noch alle zwei Monate tagen. Bislang war meist ein einmonatiger Turnus eingehalten worden.

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Bad Nenndorf. Stadtdirektor Mike Schmidt begründete die Reduzierung der Sitzungen mit der zurückgehenden Zahl an unvollendeten Stadtsanierungsprojekten. So könne die Belastung der ehrenamtlichen Politiker, aber auch der Verwaltungsmitarbeiter zurückgefahren werden. Nur bei Bedarf gibt es Extra-Sitzungen.

Die Sanierung der Innenstadt bestand vor allem aus den Straßenarbeiten an Hauptstraße inklusive Fußgängerzone, Kurhausstraße, Poststraße und Am Thermalbad sowie eines kurzen Abschnitts der Horster Straße. Der Bau des Zentralen Platzes gehört ebenfalls dazu. Und auch für die Kurparksanierung ist Geld aus der Städtebauförderung geflossen.

Demnächst sollen die Parkstraße und die Kampstraße modernisiert werden. Für das Kurhaus wurde bereits Fördergeld aus dem Topf für Städtebausanierung bewilligt. Außerdem gibt es noch kleinere Projekte in diesem Feld.

Die Bauausschusssitzungen hatten sich in den vergangenen Jahren einen beinahe legendären Ruf erarbeitet, dauerten sie doch häufig drei Stunden oder länger. Grund waren umfangreiche Präsentationen, heiße Debatten und viele Hinweise von Bürgern in der offenen Fragestunde.

Einen unrühmlichen Höhepunkt bildete eine Sitzung, in der wegen fortgeschrittener Zeit ein Tagesordnungspunkt mit einer weiteren Präsentation von Bauplänen kurzerhand abgesetzt wurde. Allerdings bedeutete das auch, dass zwei Planer zwar stundenlang den Debatten im Ausschuss hatten lauschen dürfen, ihre Präsentation dann aber ein anderes Mal nachholen mussten.

Vorsitzender Herbert Kruppa reagierte darauf, indem er die Anfangszeit der Sitzungen auf 18.30 Uhr vorzog. Zuvor hatte das Gremium meist ab 19 Uhr getagt. gus

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