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Bauausschuss will Kurstadt erleuchten

Bad Nenndorf Bauausschuss will Kurstadt erleuchten

Wer Schönes zu bieten hat, soll es zeigen. Auch bei Nacht. Diesem Leitgedanken möchte die Kurstadt folgen: Die Beleuchtung der historischen Gebäude soll verbessert werden. Im Bauausschuss wurden erste Schritte beschlossen.

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Die Giebel des Kolonnadenhauses sollen hervorgehoben werden.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Michael Feller vom Gehrdener Büro „Die Lichtberater“ stellte die Pläne vor. Demnach gibt es für alle markanten Gebäude am Zentralen Platz mehrere Varianten, im Grundsatz stehen sogenannte Spot-Leuchten (punktuelle Beleuchtung) Lichtketten (lineare Beleuchtung) gegenüber.

Das Haus Kassel und das Landgrafenhaus könnten von den vorhandenen Lichtmasten aus angestrahlt werden, allerdings müssten an den Masten zusätzliche Leuchten installiert werden. Im Prinzip wäre das Resultat, dass die Fassaden der Häuser mit unterschiedlicher Intensität und Nuancierung auch bei Dunkelheit hervorgehoben würden. Eine Variante ließe die Gebäude beinahe wie griechische Tempel erscheinen.

Die Ideen zum Kurhaus betrafen ausschließlich die Säulen der geplanten Außentreppe. Der Brunnen „Großer Abwasch“ könnte mit einer Lichtlinie einmal innen rund um das Wasserbecken herum beleuchtet werden. Auch Spots wären denkbar. Doch beides wurde zurückgestellt, denn erst einmal sollen das Kurhaus saniert beziehungsweise der Brunnen gebaut sein.

Für das Kolonnadengebäude sieht das Lichtberater-Konzept eine Ausleuchtung der beiden halbkreisförmigen Giebel vor. Mit wenig Energie könnte ein deutlicher Effekt erzielt werden, der zur Architektur des Hauses passt, so Feller. Das Vordach des Kinos sollte nach Fellers Dafürhalten mit einem zusätzlichen Lichtband versehen werden. Darüber hinaus schlug der Experte Pendelleuchten am Kolonnadenhaus und an der Wandelhalle vor.

Das zusätzliche Licht soll um 23 Uhr per Zeitschaltautomatik ausgestellt werden, sagte Bauausschussvorsitzender Herbert Kruppa (SPD) auf Anfrage eines Zuhörers. Kein gutes Zeugnis bekamen die vor wenigen Jahren in den Gehweg vor dem Kolonnadenhaus eingebauten Strahler: Feller riet dazu, diese wieder zu entfernen, da sie in Konkurrenz zur restlichen Gebäudebeleuchtung stünden. Allerdings nutze die Stadt diese Strahler überall im Sanierungsgebiet und könne sie andernorts einsetzen.

Christine Cronjäger (SPD) wünschte sich zusätzliche Lampen an der Verbindung zwischen Poststraße und Kurhausstraße sowie an den Toiletten unterhalb der Wandelhalle. „Da ist es absolut zu dunkel“, gab ihr Feller recht.

Der Bauausschuss favorisierte die Giebelbeleuchtung für das Kolonnadenhaus und das Anstrahlen des Hauses Kassel sowie des Landgrafenhauses mit Spots, die an den vorhandenen Laternen angebracht werden. Michael Kosian (WGN) stimmte dagegen, er hatte den Beschlussvorschlag zuvor als dürftig kritisiert.

Über zusätzliches Licht am Weg vor dem Kurtheater wurde nichts entschieden. Das Extra-Lichtband am Kino-Vordach lehnte der Ausschuss ab. gus

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