Bad Nenndorf. Bei der Anliegerversammlung stellte der Ingenieur die Bauphasen vor. Von Juni bis Ende November soll die Maßnahme umgesetzt werden. Begonnen wird mit dem Abschnitt von der Horster Straße bis zur Hohlen Straße. Am meisten Zeit benötige der Platz vor der Sparkasse, für den rund acht Wochen veranschlagt werden, so Lohaus. Danach wird der letzte Abschnitt von Kampstraße bis Buchenallee in Angriff genommen.
Sorgen bereitet den Anliegern vor allen, dass während der Bauarbeiten der Lieferverkehr und die Zufahrt für Feuerwehr und Kunden beeinträchtigt werden. Laut Planer sind zeitweise Vollsperrungen nicht vermeidbar. „Die Baufirma bemüht sich, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, aber wir planen auch realistisch“, warb Stadtdirektor Bernd Reese für Verständnis.
Der Zutritt zu den Hauseingängen sei während der Bauzeit relativ mühelos zu gewährleisten, meint Lohaus. „Wir werden den Unterbau nicht 60 Zentimeter tief ausbuddeln.“ Es werde lediglich eine Tiefe von 30 Zentimetern erreicht. Mit Schotter oder Bohlen sei der Übergang herstellbar. Während der Sanierung wird ein Baustellenkoordinator als Ansprechpartner für die Anlieger zur Verfügung stehen, sagte Bauamtsleiter Hans-Bernhard Kampen.
Anlieger wollten auch wissen, ob der weitere Ausbau der Kurhausstraße, der im Mai beginnen soll, zu zusätzlichen Verkehrskonflikten führen kann. „Wir haben an eine Abstimmung beider Maßnahmen gedacht“, sagte Reese. Einschränkungen für den Wochenmarkt könnte es allerdings geben.
Als problematisch sehen die Anlieger im ersten Bauabschnitt die Situation an der Hohlen Straße an. Bei einer Sperrung würden Autos, die von oben kämen, quasi an der Baustelle stecken bleiben. Die Anlieger hoffen, dass durch entsprechende Hinweise vor allem große Fahrzeuge ferngehalten werden, weil keine Wendemöglichkeit bestehe.
Reese wies darauf hin, dass die Anlieger keine Ausbaubeiträge zahlen müssten. Nach Ende der Städtebauförderung würden im Sanierungsgebiet allerdings Ausgleichsbeträge fällig, die aber nicht so hoch seien wie die Straßenausbaubeiträge.
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