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Bautzen nimmt sich Bad Nenndorf als Vorbild

Kampf gegen Extremismus Bautzen nimmt sich Bad Nenndorf als Vorbild

Bautzen hatte vor kurzem traurige Berühmtheit erlangt, weil sich Asylsuchende und Rechtsextremisten eine Schlägerei geliefert hatten. Bereits seit Jahren kommt es in der Stadt zu Demonstrationen rechter und linker Gruppen. Die Politiker der Stadt nehmen sich Bad Nenndorf als Beispiel für den Kampf gegen Extremismus.

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BAD NENNDORF/BAUTZEN. Die dortige CDU fordert, dass bei künftigen Aufmärschen ein Spendenlauf initiiert wird und beruft sich dabei explizit auf die hiesige Kurstadt.

Einem Bericht der Sächsischen Zeitung zufolge will die CDU nach dem Vorbild Bad Nenndorfs künftig einen Spendenlauf initiieren, um die rufschädigenden Auseinandersetzungen beider Lager zu beenden.
Dabei handelte es sich um eine Idee der Organisation Exit. Diese rief lokale Aktivisten im Kampf gegen Rechtsextremismus auf, Spender zu akquirieren, die für jeden Meter, den die Neonazis bei ihrem Aufmarsch 2015 zurücklegten, Geld zahlten. Dieses kam Exit zugute – die Organisation unterstützt aussteigewillige Nazis. Beworben wurde das Ganze als „unfreiwilligster Spendenlauf Deutschlands.“

Mit Verweis auf den Umstand, dass Bad Nenndorf dieses Jahr keinen rechten Aufmarsch hatte, will die Bautzener CDU nun einen eigenen Spendenlauf. Allerdings war Bad Nenndorf nicht die Premiere, denn 2014 hatte Exit bereits eine solche Aktion in Wunsiedel gestartet. Und ob der Spendenlauf der Hauptgrund für das Aus des Aufmarsches war, ist zweifelhaft. Ferner unterscheidet die Bautzener CDU nicht explizit zwischen rechtem und linkem Extremismus.  gus

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