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Becker:„Aufstieg gibt es kaum, Abstieg jede Menge“

Kreuzriehe / SPD Becker:„Aufstieg gibt es kaum, Abstieg jede Menge“

Sie haben es getan – alle zusammen, in Kreuzriehe, noch dazu so kurz vor den Wahlen: Der SPD Samtgemeindeverband und seine Gäste haben sich beim traditionellen Grünkohlessen im Gasthaus Hattendorf im Rahmen einer unterhaltsamen Darbietung von Schlaffhorst-Andersen Schülern einiges anhören müssen - ein kultureller Leckerbissen, der die harte Kost der Politik leichter verdaulich machte.

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„Ganz ohne Himbeergedanken“ präsentieren Stimm-Profis von der Schlaffhorst Andersen-Schule beim Grünkohl-Essen im Gasthaus Hattendorf eine gesangliche und theatralische Vitaminbombe.

Quelle: tes

reuzriehe (tes). Als lachhaft empfand das Publikum offenbar das Betreuungsgeld. Auch in der Undurchlässigkeit des niedersächsischen Schulsystems erkannte SPD-Landtagskandidat Karsten Becker Anlass zum Handeln: „Aufstieg gibt es kaum, Abstieg jede Menge.“ Zudem mahnte er mehr soziale Gerechtigkeit an. So seien 22 Prozent der Arbeitsplätze prekäre Beschäftigungsverhältnisse, von denen die Menschen nicht ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

  Der Vorsitzende der Nenndorfer SPD, Udo Husman, freute sich, alle Bürgermeister der Samtgemeinde sowie Vertreter anderer Parteien und der Vereine begrüßen zu können. Während einer kräftigenden Mahlzeit ins Gespräch zu kommen, das ist die Idee hinter dieser beliebten Veranstaltung. Grünkohl aus dem Hause Hattendorf ist längst kein Geheimtipp mehr, ebensowenig der „Schaumburger Landwein“, genannt Meyer`s Bitter. Zutaten, die zu angeregten Gesprächen an den Tischen führten. Es gelte gestärkt in das kommende Jahr zu gehen, erklärte Husmann:  „Große Aufgaben stehen bevor.“ 

Auf Ebene der Samtgemeinde bestimme eine Zahl die Entscheidungen: 10,8 Millionen. So hoch sei der Schuldenstand im Haushalt, verwies Husmann auf anstehende Maßnahmen am Feuerwehrgerätehaus, Bauhof sowie Verpflichtungen bei Inklusion und Ausbau der Kinderbetreuung. Deren Finanzierung bleibe jedoch an den Kommunen hängen. Dennoch sieht Husmann optimistisch in das kommende Wahljahr: „Wir sind in der Samtgemeinde auf einem guten Weg.“ Große Ereignisse werfen auch parteiintern ihre Schatten voraus: „In 2013 wird die SPD 150 Jahre alt“, kündigte er zahlreiche Aktionen des Unterbezirks an.

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