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Beim Brand im Deister wird das Löschwasser knapp

Bad Nenndorf/Bantorf / Feuerwehr Beim Brand im Deister wird das Löschwasser knapp

Sollte es im Deister an der „Mooshütte“ brennen, wird es kritisch. Das haben die umliegenden Feuerwehren bei einer gemeinsamen Übung festgestellt. Die Hydranten sind mehr als einen Kilometer entfernt und nicht leistungsstark genug.

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Die Drehleiter der Feuerwehr Bad Nenndorf steht am Parkplatz des Waldgasthofes Mooshütte und gibt das aus Bantorf geförderte Wasser in den Wald ab. © cap

Bad Nenndorf/Bantorf (cap). Die Ortsfeuerwehren aus Bad Nenndorf, Horsten und Helsinghausen/Kreuzriehe aus dem Landkreis Schaumburg sowie aus Bantorf (Barsinghausen, Region Hannover) rückten zu einer gemeinsamen Übung zum Waldgasthof „Mooshütte“ aus. Geübt wurde der Aufbau einer Wasserversorgung über lange Wegstrecke.

Das Ergebnis: Die Löschwasserversorgung von zwei Hydranten in Bantorf ist zu schwach.

Während die Gäste des Gasthauses den lauen Sommerabend auf der Terrasse genossen, brachte die Ortsfeuerwehr Bad Nenndorf am Parkplatz der Mooshütte ihre Drehleiter in Stellung. „Hierhin musste die 1100 Meter lange Schlauchleitung aus 55 B-Schläuchen gelegt werden“, sagte Einsatzleiter Hans-Martin Cronjaeger.

„Die in zehn Fahrzeugen angerückten 66 Einsatzkräfte benötigten rund 15 Minuten, bis die lange Leitung von Bantorf über Feld- und Waldwege aufgebaut war“, berichtete der stellvertretende Ortsbrandmeister von Bad Nenndorf. Abwechselnd förderte die Ortsfeuerwehr Bantorf aus zwei Hydranten in Bantorf das Wasser zum in etwa 180 Meter Höhe gelegenen Restaurant.

Das Drei-Zimmer-Hotel mit Café hat keinen Wasseranschluss. „Wir nehmen das Wasser aus einem eigenen Brunnen und bevorraten es in einer 40 Kubikmeter großen Zisterne“, sagte Wirtin Beate Flügge.

„Aus den beiden Hydranten in Bantorf konnten jeweils etwa 475 Liter Wasser pro Minute abgenommen werden“, sagte Cronjaeger. Das reiche gerade einmal für das Löschen eines brennenden Altpapiercontainers, erläuterte ein Experte der Feuerwehr.

„Der nächste Hydrant befindet sich auf dem Gelände eines Baumarktes in etwa 1800 Meter Entfernung auf der anderen Seite der B 65 in Bad Nenndorf“, gab der Einsatzleiter zu bedenken. „Im Brandfall müsste zusätzlich eine Wasserversorgung mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr aufgenommen werden“, ergänzt Cronjaeger.

„Wir werden die betroffenen Hydranten in Bantorf überprüfen“, kündigte Geschäftsführer Jochen Möller von den Stadtwerken Barsinghausen an.

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