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Beirat kritisiert den Stadtrat

Vorwurf: Verkehrte Schwerpunktsetzung Beirat kritisiert den Stadtrat

Kritik am Rat der Stadt Bad Nenndorf haben die Mitglieder des hiesigen Behinderten- und Seniorenbeirats geäußert. An zwei Beispielen machten die Interessenvertreter der gehandicapten und älteren Einwohner fest, dass die Politiker in ihren Augen häufig viel Zeit und Geld für unwichtige Dinge aufwenden.

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Bad Nenndorf (gus). Der erste Beleg hielt das Wasserspiel „Großer Abwasch“ her. Dessen Erscheinungsbild und vor allem die Kosten von 170000 Euro schmeckten den Beiratsmitgliedern überhaupt nicht. So viel Geld für ein solch umstrittenes Objekt auszugeben, vertrage sich nicht damit, dass für wesentlich wichtigere Dinge kein Geld da ist.

 Als ein Beispiel nannte der Vorsitzende Klaus-Dieter Salzbrunn die Finanzierung des offenen Bücherschranks, wofür die Stadt kein Geld herausgerückt habe. Als weitere Aspekte wurden Straßenschäden herangezogen, die nicht oder nur zögerlich behoben würden.

 Der zweite Beleg für die aus Sicht des Beirats verkehrte Schwerpunktsetzung der Politik war die Entfernung des Agnes-Miegel-Denkmals aus dem Kurpark. Dazu habe es etliche Diskussionen gegeben. Die Zeit hätte anders besser investiert werden können. Wilfried Koch und Siegfried Kreft waren darüber hinaus der Ansicht, dass der Kurpark aus ästhetischer Sicht an Qualität eingebüßt hat, weil das Denkmal verschwunden sei.

 Der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Klaus-Dieter Salzbrunn, kritisierte zudem den Umstand, dass die Politiker Sitzungsgeld kassieren, die Mitglieder des Beirates hingegen nicht. Es sei ungerechtfertigt, dass für die Beiratsarbeit nicht entschädigt wird, denn diese sei auch wichtig.

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