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Beitragssatz wieder acht Prozent

Fremdenverkehr Beitragssatz wieder acht Prozent

Mit dem Fremdenverkehrsbeitrag hat sich der Fremdenverkehrs- und Wirtschaftsausschuss der Stadt Bad Nenndorf beschäftigt und eine neue Satzung für das Jahr 2015 festgelegt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Bad Nenndorf. Demnach soll die Verwaltung vorerst mit einem Zeitraum von drei Jahren – also von 2013 bis 2015 – arbeiten, um die Höhe der Beiträge zu kalkulieren. Zuvor galt dafür immer ein Zeitraum von einem Jahr. Der Beitragssatz soll fortan bei acht Prozent liegen.

 Hintergrund ist derjenige, erklärte Heinrich Bremer, Leiter des Amtes für Zentrale Dienste bei der Verwaltung, dass 2012 ein neues System eingeführt wurde, wie die Beitragssätze errechnet werden. Davor war von Bettenzahlen ausgegangen worden, seit der Änderung geben die tatsächlichen Erträge den Ausschlag. Diese Neuerung bedeutete in der Umstellungsphase einen deutlichen Mehraufwand. „Es hat sich bei der Bearbeitung als notwendig erwiesen, einen erneuten Abgleich mit der Gewerbekartei vorzunehmen, um eine Vollständigkeit der Veranlagungen zu erreichen. Es waren zirka 500 Einzelfälle – auch gewerberechtlich – zu prüfen“, wie es in der Beschlussvorlage der Verwaltung heißt.

 Hinzu komme, erklärte Bremer, dass auch Fälle dabei seien, in denen die Betreffenden die nötigen Unterlagen gar nicht vollständig abgeben. 30 bis 35 Prozent, schätzte Bremer, müssten „individuell und anhand von Schätzungen bearbeitet werden“, was ebenfalls einen großen Aufwand bedeute.

 Selbst für das Jahr 2013 stehen deshalb noch immer ein paar Veranlagungen aus, weshalb noch keine abschließenden Zahlen in die Berechnungen für das Jahr 2015 herangezogen werden konnten. Bislang liegt die Höhe der Erträge aus dem Fremdenverkehrsbeitrag aus dem Jahr 2013 bei rund 190000 Euro, mit den noch fehlenden Beiträgen vermutlich – gemäß vorangegangener Schätzungen – bei etwa 215000 Euro. Bislang müsse bei diesem „Fehlbetrag“ für die weiteren Berechnungen allerdings streng genommen von einem Verlust von 25000 Euro ausgegangen werden. Der erweiterte Kalkulations-Zeitraum soll dabei Abhilfe schaffen.

 Ab kommendem Jahr soll zudem ein Beitragssatz von acht Prozent gelten. Nach einer Überdeckung im Jahr 2012 war dieser Satz erstmalig auf sieben Prozent gesenkt worden. In Zukunft werde das aber nicht mehr ausreichen, um das gewünschte Beitragsaufkommen zu erreichen, so die Verwaltung.kle

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