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Berlin-Schule: Was passiert nach Schließung des „kleinen Gymnasiums“?

Ganztagsfrage Berlin-Schule: Was passiert nach Schließung des „kleinen Gymnasiums“?

Wie geht es weiter mit dem Ganztagsbetrieb der Berlin-Schule, wenn das „kleine Gymnasium“ nebenan dicht macht? Die Frage, die Schulleiter Torsten Rolke erstmals Ende 2013 in den Schulausschuss eingebracht hatte (wir berichteten), ist bislang noch nicht geklärt.

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Bad Nenndorf (kle). Über die Zukunft des Gebäudes, das derzeit als Außenstelle für das Gymnasium Bad Nenndorf dient, hat der Landkreis noch keine verbindliche Aussage getroffen, erklärte Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt bei einer gemeinsamen Sitzung des Schul- und Jugendausschusses. Ein wenig Zeit ist zumindest noch, bis das Problem akut wird.

 „Derzeit ist davon auszugehen, dass der Landkreis das Gebäude mindestens noch bis zum Jahresende 2017 als Außenstelle des Gymnasiums nutzen wird“, so die Verwaltung. Bis dahin kann auch die Berlin-Schule die dortigen Räume wie bisher für den Ganztagsbetrieb nutzen. Trotzdem, gestand Schmidt zu, sei dies ein Thema, das man möglichst frühzeitig im Auge behalten und nach einer Lösung suchen sollte.

 Eine Option lautet noch immer, dass der Landkreis das Gebäude für die Zeit nach 2017 zum Verkauf stellt. Verwaltung und Ratsleute trafen sich deshalb vor einiger Zeit zu einer Begehung. „Die Anwesenden konnten sich davon überzeugen, dass sich der ältere Gebäudeteil in einem recht guten baulichen Zustand befindet, während der später erfolgte Anbau marode ist“, fasste Ordnungsamtsleiter André Lutz das Ergebnis der Begehung für die Sitzungsvorlage zusammen.

 Doch selbst wenn sich die Samtgemeinde zu einem Kauf entschließen sollte, steht längst noch nicht fest, ob die Räume überhaupt veräußert werden. Verständlicherweise gebe der Kreis derzeit ungern Gebäude ab, erklärte Schmidt. Immerhin wisse niemand, wie sich die Lage rund um die Flüchtlinge in den nächsten Jahren entwickle. Eine feste Zusage werde es vom Landkreis daher zunächst nicht geben.

 Eine weitere Option steht in Zusammenhang der Fortführung des Kita-Konzepts für die Samtgemeinde, das aktuell ausgearbeitet wird. Der Ganztagsbereich könnte demnach vielleicht in die Räume des jetzigen Kindergartens integriert werden.

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