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Bad Nenndorf Berufswunsch: Polizist
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Berufswunsch: Polizist
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17:17 26.04.2012
 Elf Schüler lernen beim Zukunftstag die Arbeit im Rathaus kennen. Quelle: Foto: kcg
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Bad Nenndorf (th, je). Zehn Schüler tauschten ihren Klassenraum gegen das Bad Nenndorfer Kommissariat. Sie haben viel über den Polizeiberuf erfahren und durften die Räume und Büros und sogar die drei Arrestzellen im Keller besichtigen. Dann berichtete der Polizist Ferdinand Vyskocil, der nun fast 43 Jahre bei der Polizei arbeitet, von seinen Einsätzen. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm zum Beispiel eine Verfolgungsjagd mit Kriminellen. Große Augen machten die Schüler, als Vyskocil eine Waffe erklärte – selbstverständlich war sie nicht geladen. Waffen dienen bei der Polizei ausschließlich der Selbstverteidigung. „Eine Waffe ist sehr gefährlich, jeder Polizist wünscht sich, sie nie benutzen zu müssen“, sagte auch Polizist Holger Gaik.

Tabea Engelke (12) äußerte sich zum Zukunftstag folgendermaßen: „Ich finde es gut, dass man auch mal unterschiedliche Berufe ausprobieren kann.“ Auf die Frage, was sie sich darunter vorstellt, Polizist zu sein, antwortete Anna-Louisa Noak (12): „Als Polizist hilft man anderen Menschen und sorgt für Ordnung auf den Straßen.“ Auch Benet Heckel (13) kann sich gut vorstellen, später als Polizist zu arbeiten.

Im Rathaus informierten die drei Auszubildenden Sara Scheffler, Michelle Wimmer und Immo Plinke elf Jugen und Mädchen über den Arbeitsalltag in der Verwaltung. Die Kinder lernten jedes Amt kennen und besichtigten die Kläranlage. Bei einer Stadtrallye ging es dann zu Fuß quer durch Bad Nenndorf. Gewinner der Rallye ist der elfjährige Max Faulhaber aus Waltringhausen.

Hinter den Autorenkürzeln „je“ und „th“ stecken die beiden zwölf Jahre alten Schüler Jonathan Engelke aus Bad Nenndorf und Thorben Höppner aus Haste. Beide haben den Zukunftstag bei den SN in Bad Nenndorf verbracht und die Redaktion tatkräftig unterstützt.

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