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Bevorzugt behandelt

Parkplatzordnung in Bad Nenndorf Bevorzugt behandelt

Durch die Arbeiten an der Kampstraße ist der Parkplatz an der Sparkasse nicht zugänglich. Ist dann auch noch Wochenmarkt, kann die Suche nach einer Abstellmöglichkeit für das Auto in der Innenstadt schon zur Tortur werden.

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Ein Motorrad steht auf einem großen Parkplatz, obwohl nur wenig Meter davon entfernt extra kleine Parkplätze vorhanden sind.

Quelle: js

BAD NENNDORF. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn Motorräder Parkplätze blockieren, auf denen eigentlich ein Auto stehen könnte – und die extra eingerichteten, kleinen Parkbuchten für die Zweiräder ungenutzt bleiben – wie etwa jüngst an der Poststraße geschehen.

„Das ist kein Vergehen, was man ahnden kann“, erklärt André Lutz, Amtsleiter Bildung und Soziales. Denn auf den „normalen“ Parkflächen darf jedes Fahrzeug parken, welches die Grenzen der Einbuchtung nicht überschreitet, also auch Zweiräder. „Auch wenn dort parkende Motorräder natürlich nicht Sinn der Sache sind, die Flächen sind ja nicht ausdrücklich für Autos reserviert“, so Lutz.

Umgekehrt sieht der Fall allerdings gleich ganz anders aus. Denn ein Pkw, welcher sich auf einem Motorradparkplatz breit macht, überschreitet ganz automatisch die Markierungen. Wird er erwischt, muss der Fahrzeughalter das Portemonnaie öffnen. Zehn Euro kostet es, sollte der Wagen nicht länger als drei Stunden auf einem Motorradparkplatz stehen. Wird dieses Zeitlimit überschritten, werden 20 Euro fällig. Die Gebühr kann sich sogar noch erhöhen, sollte das abgestellte Fahrzeug eine Behinderung darstellen, dann werden 15 beziehungsweise 30 Euro fällig.

Frauenparkplätze sind ebenfalls betroffen

Die bevorzugte Behandlung von Motorradfahrern macht aber auch vor Frauenparkplätzen nicht halt. Denn von solchen Flächen dürfen keinesfalls nur Vertreter des weiblichen Geschlechts Gebrauch machen, da die Straßenverkehrsordnung den Terminus Frauenparkplatz nicht führt.

Unterm Strich bedeutet das also, dass beispielsweise ein 18-Jähriger mit seiner Kawasaki sehr wohl einen Frauenparkplatz benutzen kann – ohne dafür belangt zu werden – während die Mutter zweier Kinder nicht auf Motorradparkplätze ausweichen darf, sollte die für sie angedachte Fläche belegt sein.

Und daran wird sich in absehbarer Zeit wohl auch nichts ändern. Vielleicht sollte die Kurstadt sich ein Beispiel an Rodenberg nehmen. In der Nachbarstadt gibt es keine Motorradparkplätze. „Das hält die Samtgemeinde Rodenberg für nicht nötig“, sagt Jörg Döpke, Allgemeiner Vertreter der Verwaltung. js

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