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Bewerbung um Kita-Trägerschaft in Bad Nenndorf

Zwei Institutionen noch im Rennen Bewerbung um Kita-Trägerschaft in Bad Nenndorf

Von den drei Institutionen, die sich um die Trägerschaft der neuen Kita am Hohefeld in Bad Nenndorf beworben haben, ist ein Interessent ausgeschieden. Das ist das Ergebnis eines ersten Auswahlverfahrens, an dem Vertreter aus Politik, Verwaltung und Samtgemeindeelternrat beteiligt waren. Wer ausgeschieden ist, soll noch nicht verraten werden.

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Bad Nenndorf. Bei dieser Art Bewerbungsgespräch hatten die Klax Niedersachsen gGmbH, das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland (das bereits die CJD-Schlaffhorst-Andersen-Schule in Bad Nenndorf betreibt) und die Impuls Soziales Management GmbH ihren Hut in den Ring geworfen. Welche Institution ihre Hoffnung, in Bad Nenndorf eine Kita betreiben zu können, nun begraben muss, wollte André Lutz nicht verraten. Man wolle den Informationsprozessen der Politik nicht vorgreifen, sagte der Amtsleiter für Bildung und Soziales. Er gab lediglich an, dass ein Interessent hinsichtlich Präsentation und Gesamtkonzept hinter den Erwartungen des Gremiums zurückgeblieben ist.

Als Nächstes stellen sich die beiden verbliebenen Bewerber bei einer öffentlichen Sitzung dem Jugendausschuss der Samtgemeinde vor. Doch dafür einen Termin zu finden, gestaltet sich schwierig. „Erst kommen die konstituierenden Sitzungen, dann gleich die Haushaltsberatungen“, weiß Lutz. Man müsse „den Kalender genau studieren und schauen, wann es passt.“

Denn die jeweilige Empfehlung des Jugendausschusses soll noch in 2016 vom Samtgemeinderat beraten werden. „Dieses Jahr soll eine endgültige Entscheidung getroffen werden“, unterstreicht Lutz, da die neue Kita bereits am 1. August 2018 ihren Dienst aufnehmen soll.

Mitarbeiter sollen mindestens gleiche Konditionen erhalten

100 Jungen und Mädchen kann der neue Kindergarten maximal beherbergen. Mit eingerechnet sind dabei die Kinder der Einrichtung an der Bahnhofstraße, die mit in die neue Betreuungsanstalt ans Hohefeld ziehen werden. Der Verwaltung sei besonders wichtig, dass auch die acht Mitarbeiter der Kita Bahnhofstraße zu mindestens den gleichen Konditionen eine Anstellung bei dem neuen Träger finden, beteuert Lutz.

Es könne allerdings auch passieren, dass einige Erzieher sich dafür entscheiden, in die von der Samtgemeinde betriebene Krippe zu wechseln, die ebenfalls am Hohefeld entsteht und für die gerade der erste Spatenstich getätigt worden ist. Ursprünglich war geplant gewesen, einen gemeinsamen Komplex aus Kita und Krippe zu errichten. Da aber kein passender Träger gefunden werden konnte und entsprechende Fördermittel von Bund und Land für den Bau der Krippe verfallen wären, entschied sich die Samtgemeinde dafür, die Trägerschaft selbst zu übernehmen und den Bau der Kita hinten anzustellen. js

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