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Bad Nenndorf Brandt zur Versöhnung bei Miegel
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Brandt zur Versöhnung bei Miegel
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20:49 07.01.2015
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Bad Nenndorf/Waltringhausen

Dem will Holzhausen zwar nicht widersprechen, er bestreitet aber, dass Brandts Besuch im Jahr 1961 als „Betriebsunfall“ zu bewerten ist.

 Die Jusos hatten darauf verwiesen, dass Brandt Miegel aus Höflichkeit am Rande einer Wahlkampftour aufgesucht hatte. Doch der Waltringhäuser CDU-Vize sieht das Treffen eher als Zeichen der Versöhnung. Schließlich habe der spätere Bundeskanzler auch am Rande der Nürnberger Prozesse davon gesprochen, dass die Deutschen kein Volk von Verbrechern seien und lediglich die politisch Verantwortlichen zu bestrafen seien. Miegel müsse – wie jeder andere Mensch – aus ihrer Zeit heraus verstanden werden. Die Schriftstellerin sei geprägt gewesen von der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg mit den Diskussionen um die Versailler Verträge. Hinzu komme die Insellage Ostpreußens, wo Miegel lebte.

 Am Sonntag sollen die Bürger Bad Nenndorfs entscheiden, ob das Miegel-Denkmal im Kurpark bleiben darf.

gus

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