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Brunnenplatz bekommt neues Gesicht

„Behutsame“ Sanierung Brunnenplatz bekommt neues Gesicht

Eine „behutsame“ Sanierung erwartet die Bad Nenndorfer Parkstraße im Zuge des Städtesanierungsprogramms. „Behutsam“, weil das bestehende Straßenbild mit Baumreihen und Pflasterung bewahrt werden soll, wie Stadtplaner Rainer Hobigk bei der ersten Anliegerversammlung erklärte.

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Bei der Umgestaltung des Brunnenplatzes soll ein neuer Gehweg entstehen. Zwei Bäume müssen weichen.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. Zusammen mit der Verwaltung stellte er den ersten Entwurf für die anstehenden Sanierungsarbeiten an, darunter notwendige Reparaturen und Ausbesserungen sowie Verschönerungsarbeiten. Die Gesamtkosten von rund 230000 Euro teilen sich Stadt, Land und Bund.

 Zunächst soll der Fußweg auf der Häuserseite runderneuert werden. Als Belag sind wie auf der Kurpromenade sandfarbene Platten vorgesehen. Dies sorgte bei einer Bürgerin für Irritationen, da der Gehweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite rot gepflastert ist. Auch diese Farbe wurde diskutiert, erklärte Hobigk. Die Parkstraße soll jedoch optisch eine Hinführung zur Kurpromenade sein und sich farblich einpassen. Die Straße wird ebenfalls ausgebessert, die Pflasterung bleibt allerdings bestehen.

 Größere Änderungen stehen außerdem dem Brunnenplatz an der Einmündung zur Bahnhofstraße bevor. Zum einen wird die Hecke umgestaltet. Am Rand der Bahnhofstraße soll nämlich ein Fußweg entstehen. Zugleich ist geplant, an der Einmündung zur Straße Agnes-Miegel-Platz eine weitere Hecke zu pflanzen, die heranfahrende Radfahrer „ausbremsen“ soll.

 Die vielen Radfahrer, die regelmäßig den Gehweg der Parkstraße nutzen, trieben die Anwohner besonders um. Sie wünschten sich mehr Unterstützung vonseiten der Politik und Verwaltung. Die Schwierigkeit sei aber, wie Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt erklärte, dass schärfere Maßnahmen, beispielsweise „Riffel“ am Boden oder dichte Sperren, nicht nur für Radfahrer zum Problem werden, sondern auch für ältere Menschen, Gehbehinderte und Mütter mit Kinderwägen. Der von einigen gewünschte Radweg komme allein aus rechtlichen Gründen nicht infrage. „Und dass sich Leute trotz aller Baumaßnahmen verkehrswidrig verhalten, werden wir leider nie ganz vermeiden können“, gab er zu bedenken.

 Zwei Bäumen wird es voraussichtlich an den Kragen gehen: Die beiden Gewächse direkt am Brunnen versperrten den Blick auf die Promenade und sollen deshalb weichen, so Hobigk. Bei den Bürgern stieß das auf wenig Gegenliebe, zumal sie mit der Alternative – Pflanzbeeten – nicht sehr viel anfangen konnten. Erfahrungsgemäß seien diese nämlich immer sehr ungepflegt und verlottert, da sie vom Bauhof immer nur einmal im Jahr beschnitten würden, mahnte eine Anwohnerin an.

 Die Baumreihen entlang der Parkstraße sollen aber in jedem Fall bleiben. Allerdings könnte es sein, erklärte Planer Hobigk, dass die Rubinien auf der Häuserseite ersetzt werden müssen, da viele der Bäume erkrankt seien. Darüber hinaus wird der Behindertenparkplatz am Ende der Straße versetzt. Der jetzige Standort sei sehr ungünstig, da dieser Bereich vielfach von Zulieferern benötigt wird. kle

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