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Buddeln an den Gasleitungen

Bad Nenndorf/Suthfeld / Bauausschuss Buddeln an den Gasleitungen

An den Gasleitungen innerhalb der Gemeinde Suthfeld und auf dem Gebiet der Stadt Bad Nenndorf soll in Kürze aufwendig gebuddelt werden. Entsprechende Pläne zu Umlegungen von Leitungen sind im Bad Nenndorfer Bauausschuss vorgestellt werden.

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Die neue Leitung soll um den Kreuzrieher Friedhof und die Häuser herum verlegt werden.

Quelle: gus

Bad Nenndorf/Suthfeld. Ein Zeitplan existiert aber noch nicht.

 Tätig wird das Unternehmen Open Grid Europe auf einer 2500 Meter langen Strecke bei Kreuzriehe und Riehe sowie einer 600-Meter-Strecke bei Bad Nenndorf. Riehe soll nördlich umgangen werden, Kreuzriehe südlich. Dabei verlässt das Unternehmen die aktuelle Trasse um ein erkleckliches Stück. Bei Bad Nenndorf wird westlich des Baugebiets Vorderes Hohefeld die alte Trasse weitgehend beibehalten.

 Open Grid Europe ist Nachfolger von E.on-Ruhrgas und Deutschlands führender Gastransporteur. Das Unternehmen befördert den Energierohstoff für andere Händler, vertreibt ihn also nicht selbst. Der Abschnitt in der Samtgemeinde Nenndorf bildet einen Teil der Fernleitung Hamm-Hannover. Nötig wird die Erneuerung, weil die aktuell genutzten Rohrleitungen in Kürze zu alt werden.

 Für die Bauarbeiten ist nach Worten von Open Grid-Mitarbeiter Martin Höhner ein 23 Meter breiter Streifen entlang der Leitungs-Trassen nötig. Die Rohre befinden sich einen Meter unterhalb der Erdoberfläche. Weil bei Bad Nenndorf ein Wiedereinbau im Acker am Hohefeldweg in Richtung Hohnhorst/Kreuzriehe vorgesehen ist, erwartet Open Grid Europe dafür ein wenig kompliziertes Planfeststellungsverfahren.

 Bei Kreuzriehe und Riehe ist allerdings eine Beteiligung der Öffentlichkeit inklusive Informationsveranstaltungen nötig. Unter anderem werden der Kreuzrieher Friedhof und die nahe daran gelegenen Wohngebäude umgangen, zudem soll die Gasleitung künftig komplett auch die Siedlung am Birkenweg aussparen.

 Derzeit verläuft die Leitung unterhalb des Birkenwegs. Möglich ist, dass betroffene Grundstückseigentümer Vorschläge zu abweichenden Trassenführungen einreichen. Über diese wäre vor dem Planfeststellungsbeschluss zu entscheiden.

 Mit der Umlegung der Leitungen entspricht Open Grid der Maßgabe, Siedlungen nach Möglichkeit zum umgehen. Dies wird immer dann gemacht, wenn ohnehin Rohre zu ersetzen sind.

 Frank Steen (WGN) wies auf wiederholte Arbeiten am Hohefeldweg hin. Dort werde mehrfach pro Jahr Gas abgefackelt. „Deshalb tauschen wir die Leitungen ja aus“, sagte Höhner. Die Frage, warum Open Grid nicht auch gleich den Ort Horsten mit einer neuen Leitung umgeht, konnte Höhner nicht beantworten. Er werde dies im Unternehmen ansprechen.gus

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