Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Bühne frei für den Theaterkreis

Bad Nenndorf / Start am Montag Bühne frei für den Theaterkreis

Wenn die erste Saison des neuen Theaterkreises am Montag, 30. September, um 19.30 Uhr mit einer Bühnenbearbeitung von Oscar Wildes Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“ beginnt, soll sich einiges ändern. Die jetzt fürs Theaterprogramm des Kulturforums Bad Nenndorf verantwortlichen Akteure setzen einen stärkeren Akzent auf die Aspekte Kommunikation und Vielfalt. Doch eines soll bleiben: qualitativ hochwertige Bühnenunterhaltung.

Voriger Artikel
Spenden für Säule und Brunnen
Nächster Artikel
Auf den Spuren von Fotografen

Joachim Braun (Edgar-Wallace-Plakat), Hannelore Krage (mit Momsen-Plakat), Marlies Dahms (mit Katja-Epstein-Plakat) und Gerhard Borcherding (mit Rosenkrieg-Plakat) sind Mitglieder des Theaterkreises.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Joachim Braun, Inge Schönfelder, Marlies Dahms, Edda Bieck, Gerhard Borcherding und Leiterin Hannelore Krage bilden den Theaterkreis, der die Planung der Schauspielaktivitäten im Kurtheater von Winfried Busse übernommen hat (wir berichteten). Die Mitglieder sind für unterschiedliche Schwerpunkte verantwortlich, wollen sich in der Arbeit ergänzen. Und der Kreis möchte nicht nach außen geschlossen sein. Ausdrücklich erwünscht sind Anregungen und Kritik.

 So hat der Theaterkreis bereits zum Ende der abgelaufenen Spielzeit einen Fragebogen unters Publikum gebracht, dessen Auswertung unter anderem ergeben hat, dass fünf Abendstücke pro Saison angemessen sind. Zudem wünschten sich die Befragten eine Mischung aus Klassikern und modernen Werken sowie Komödien und Musikstücken.

 Bereits das aktuelle Programm kommt diesen Wünschen nach. So ist für März das Soloprogramm „Sister Class“ mit Katja Epstein geplant, am 28. Oktober ist die „Werner Momsen ihm seine nicht ganz Solo Show“ zu Gast, den Edgar-Wallace-Krimi „Die toten Augen von London“ mit Martin Semmelrogge sieht das Publikum am 11. November, „Der gestiefelte Kater“ lässt Kinderaugen am 26. November leuchten, Semmelrogge soll am 27. Januar in „Der Rosenkrieg“ noch einmal brillieren, und das Ernest-Thompson-Stück „Das Haus am See“ beschließt die Theater-Spielzeit am 28. April.

 Auch die Kommunikation der Zuschauer untereinander soll optimiert werden. Dafür dient ein Versuchsballon während der ersten beiden Aufführungen dieser Saison: Denn im Anschluss daran soll jeweils das Bistro in der Wandelhalle noch bis 23 Uhr geöffnet bleiben. Dafür beteiligt sich ein Theaterkreismitglied am Ausschank. Wird dieses Angebot gut angenommen, soll die verlängerte Öffnungszeit zur festen Gewohnheit werden. Und ab und zu – beispielsweise zur „Dorian Gray“-Vorstellung – begrüßt der Theaterkreis das Publikum mit einem Sektempfang.

 Ob das Landestheater Rheinland-Pfalz aus Bad Godesberg wie in diesem Jahr auch in den folgenden Spielzeiten das komplette Programm in Bad Nenndorf bestreitet, ist derzeit offen. Die Mitglieder des Theaterkreises wollen sich zumindest bei der Theatermesse in Bielefeld umschauen, ob auch andere Beiträge für den eigenen Spielplan infrage kommen. Dort hatte auch Busse Akquise betrieben.gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg