Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Bürger bestehen auf Wendeplatz

Riepen / Versammlung Bürger bestehen auf Wendeplatz

Der Gesprächsbedarf ist groß gewesen: Wie sehr den Riepenern die Dorferneuerung unter den Nägeln brennt, ist am Montagabend (5. September) deutlich geworden.

Voriger Artikel
Von Bogenschießen bis zum Babyschwimmen
Nächster Artikel
Bücherfreunde können beim Basar stöbern

Bei der Bürgerversammlung üben viele Riepener scharfe Kritik an Bad Nenndorfer Ratsherren. © kcg

Riepen (kcg). Etwa 40 Einwohner kamen zur Bürgerversammlung ins Schmiedegasthaus, um sich zunächst über die Pläne für die beiden Ortseingänge West und Nord aufklären zu lassen. Bestimmendes Thema aber war ein anderes: Mit Nachdruck forderten die Riepener einen Buswendeplatz.

Und übten dabei scharfe Kritik an den Bad Nenndorfer Politikern, die Wendehammer samt Neugestaltung der Dorfmitte im vergangenen Jahr von der Agenda gestrichen hatten.

„Im Verwaltungsausschuss gab es keine Mehrheiten für die Pläne“, erklärte Stadtdirektor Bernd Reese und sorgte damit für erregte Gemüter bei den Riepenern, die die Ausschussmitglieder als „Pappnasen“ und die Verkehrssituation an der Kreuzung Wehrweg/Riepener Straße als „großen Mist“ abstraften. Schließlich erklärte ein Bürger: „Wir wollen von den Politikern persönlich wissen, warum sie Nein gesagt haben.“

Vor allem aus einem Grund hält das Dorf an der Forderung, eine Wendemöglichkeit für Busse an der Straße Laake einzurichten, fest: Die derzeitige Situation sei für Kinder viel zu gefährlich. Schließlich müsse der Schulbus mitten auf der Straße halten, und das unmittelbar vor der schwer einsehbaren Kurve der Riepener Straße. Die Wendemanöver der SVG-Busse vor dem Schmiedegasthaus würden das Chaos perfekt machen.

Der Zustand sei „unhaltbar“, der Wendeplatz muss „auf jeden Fall entstehen“, brachte Friedhelm Möller das Anliegen der Dorfgemeinschaft auf den Punkt.
„Wir bringen den Buswendehammer wieder in die Ratsöffentlichkeit ein“, kündigte Reese an. Es sei klar, dass die Bussituation kein Dauerzustand werden dürfe, erklärte der Verwaltungschef und betonte: „Die Dorferneuerung ist noch nicht abgeschlossen.“

Wichtig sei, für den Wendeplatz „bei den Entscheidungsträgern zu werben“. Dies könne zum Beispiel durch ein persönliches Gespräch mit den Politikern passieren. Auch das deutliche „Votum der Riepener Vereinsvorsitzenden“ könne der Forderung entsprechenden Nachdruck verleihen.

Die Bürger aus Riepen wollen nun Unterschriften sammeln, um ihr Anliegen weiter zu verfolgen. Eine Liste soll schon am Wochenende beim Erntefest ausliegen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg