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Bürgerbusverein: Verkehrsgesellschaft hat Vorbehalte

Vorstand gegen Haltestelle Bürgerbusverein: Verkehrsgesellschaft hat Vorbehalte

Der Streit um die zusätzliche Bushaltestelle an der Bad Nenndorfer Höhe geht weiter. Jetzt hat sich der Vorstand des Bürgerbusvereins zu Wort gemeldet und vor allem die Vorbehalte gegen den Busstopp wiederholt, die bereits seit Langem ins Feld geführt werden.

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Soll reichen: Der Busstopp an der Hauptstraße. gus

Bad Nenndorf (gus). Zum einen schreibt der Vorsitzende Bernd Reese, dass die Schaumburger Verkehrsgesellschaft (SVG) den Zusatz-Stopp, der es Friedhofsbesuchern erleichtern soll, zu den oberen Grabfeldern zu gelangen, ablehnt. Im Winter sei die Buchenallee, die der Bus hinauffahren müsste, darüber hinaus wegen der Hanglage besonders witterungsanfällig. Und der Bedarf der Bürger an einer Haltestelle oben an der Buchenallee sei weniger groß als von den Befürwortern behauptet. Der Bus steuere wochentags sechsmal die Haltestelle Klinik/Friedhof an der Hauptstraße an.

 Ähnlich hatte sich auch Bürgerbusfahrer Herbert Kruppa zu der Forderung des Seniorenbeirates, eine Zusatzhaltestelle einzurichten, geäußert. Kruppa hatte einst über die zwischenzeitliche Einrichtung einer Bushaltestelle an der Buchenallee informiert. Dieser Schritt war zeitlich befristet. Denn im Winter – in etwa zwischen Totensonntag und Ostern – ziehe es nur wenige ältere Menschen auf den Friedhof, weshalb auch der Bus dort in dieser Zeit nicht halten müsse.

 Außerdem war die Regelung wegen der Sperrung der Hauptstraße eingerichtet worden. Im kommenden Jahr soll es sie nach jetzigem Stand der Dinge nicht erneut geben.

 Der Vorstand des Bürgerbusvereins hat die dauerhafte Einrichtung der Haltestelle jetzt abgelehnt. „Dieses ist allen Bürgerbusfahrern bekannt. Wie in anderen Vereinen auch üblich, werden Beschlüsse von den Mitgliedern getragen und sind für alle Vorstandsmitglieder bindend“, heißt es in der Pressemitteilung Reeses.

 Er selbst und Geschäftsführer Kurt Junior bedauerten, „dass der Seniorenbeirat nicht den direkten Weg zum Meinungsaustausch mit dem Vorstand des Vereins wähle. Über Dritte Forderungen zu stellen, die andere zu verantworten und umzusetzen haben, sei nicht der richtige Weg.

 Die jetzige Forderung ging allerdings auf eine Initiative Wilfried Kochs zurück, der sowohl im Beirat als auch am Steuer des Bürgerbusses sitzt.

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