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Bürgersteig für die Kampstraße

Sanierung soll grundlegende Umgestaltung bringen Bürgersteig für die Kampstraße

Die obere Kampstraße in der Kurstadt soll einen Bürgersteig bekommen. Dies ist das Ergebnis einer Diskussion um die Sanierung des Abschnitts zwischen Fußgängerzone und Am Thermalbad.
Die Kernfrage lautete: verkehrsberuhigter Bereich oder Tempo-30-Zone?

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Die Kampstraße bekommt einen Gehweg.

Quelle: on

Bad Nenndorf. (gus). Im Rahmenplan der Innenstadtentwicklung ist die Kampstraße nach Worten von Architekt Rainer Hobigk als Teil eines Ringes vorgesehen, auf dem Fußgänger die Geschäfte der Innenstadt erreichen können. Allerdings hatten sich in der ersten Diskussionen Fürsprecher einer Tempo-30-Zone gemeldet, die einen separaten Bürgersteig forderten. So auch diesmal. Doch der Ausschuss votierte für den Ausbau mit Gehweg und Tempo-30-Regelung für Autos. Es wird helles Pflaster wie an der Kurhausstraße verlegt.
Die Fahrbahn soll mit 5,50 Metern breit genug sein, um eine Begegnung zweier Lastwagen zu ermöglichen. Hobigk skizzierte auch eine Möglichkeit, die vorhandenen Robinien-Bäume zu erhalten und wünschte sich eine Begrünung privater Mauerelemente, was aber die Zustimmung der Eigentümer voraussetzt. Am Straßenpflaster sollen nur punktuelle Ausbesserungen erfolgen.
Bernd Zimmermann (WGN) erinnerte daran, dass er bereits vor zwei Monaten dazu geraten hatte, die Anlieger auf die Sanierungspläne hinzuweisen. Schließlich könnten die sich auch gegen Teile der Pläne wehren. Stadtdirektor Mike Schmidt erwiderte, dass der Ausschuss sich erst einmal auf eine Variante einigen muss, damit die Anlieger auch mit einem konkreten Plan konfrontiert werden können. Anlieger Werner Paul hatte bereits recht konkrete Vorstellungen: Die Betonpoller sollten verschwinden und nach Möglichkeit von Metallpfosten – wie im oberen Bereich – ersetzt werden. Er wünschte sich zudem eine deutliche Abgrenzung von Gehweg und Fahrbahn. Grünzeug an seiner Grundstücksgrenze lehnte er indes ausdrücklich ab.
Im Haushalt stehen 104 000 Euro für die Sanierung bereit, Hobigk nannte 235 000 Euro als Gesamtkosten. Die Stadt erhält eine Förderung von zwei Dritteln der Summe.
Am Donnerstag, 8. Januar, ab 19.30 Uhr gibt es eine Anliegerversammlung im Vereinsheim zum Thema.

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