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Busche bleibt KurT-Chefin

Vertrag um drei Jahre verlängert Busche bleibt KurT-Chefin

Abgezeichnet hatte es sich schon länger, jetzt ist es amtlich: Silke Busche bleibt Geschäftsführerin der Kur- und Tourismusgesellschaft Staatsbad Nenndorf. Der Aufsichtsrat hat den Vertrag mit der Bückeburgerin um weitere drei Jahre verlängert. Die Stadt teilte dies nach einer Anfrage dieser Zeitung mit.

Bad Nenndorf (gus). Seit zehn Jahren ist Busche bereits Chefin der KurT, seit 13 Jahren arbeitet sie im Bereich Marketing und Tourismus für Bad Nenndof. Anders als im Sommer 2010, als Busches Vertrag um fünf Jahre bis Ende 2015 verlängert worden war, haben diesmal weder Stadt noch Aufsichtsrat zu einem offiziellen Akt eingeladen, bei dem die Unterzeichnung verkündet wurde.
Erst auf Drängen dieser Zeitung gab die Stadt überhaupt eine offizielle Notiz zu der Personalie heraus. Und die war äußerst knapp gehalten. Sie gibt lediglich den Umstand wieder, dass Busches neuer Vertrag bis 31.12.2018 läuft und dass der Unterzeichnung ein Vertragsangebot an Busche vorausgegangen war, welches die KurT-Chefin angenommen habe. Dann folgt noch der Hinweis, dass es 46 Bewerbungen für den Geschäftsführer-Posten gegeben hat.
Im März hatte die öffentliche Ausschreibung des Postens aufhorchen lassen. Stadtdirektor Mike Schmidt hatte die Annonce sogar auf der Facebook-Seite der Samtgemeinde geteilt. Vor der Vertragsunterzeichnung im Jahr 2010 hatte es eine solche Ausschreibung nicht gegeben. Der Schritt wurde im Frühjahr damit begründet, dass sich die Aufgaben der KurT zunehmend wandeln.
Die Bewerbungsfrist endete im April, kurze Zeit später gab die Stadt auf SN-Nachfrage bekannt, dass der Ausichtsrat trotz der zahlreichen Bewerbungen ausschließlich mit Busche über einen neuen Vertrag verhandelt. Nähere Ausführungen zur Qualität der übrigen Bewerbungen gab es nicht.
Auf Anfrage erklärte Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Gudrun Olk jetzt, dass sich das Gremium auf eine weitere Zusammenarbeit mit Busche geeinigt habe, weil alle Beteiligten davon ausgegangen seien, dass ihre Bewerbung die beste war. Die Vertragsverlängerung sei „sehr erfreulich“. Dass der Vertrag diesmal nur für drei weitere Jahre gilt, sei ein Verhandlungsergebnis.
Ende 2018 endet auch die Phase, in der die Stadt sechsstellige Euro-Summen pro Jahr vom Land überwiesen bekommt. Dies resultiert aus den Verhandlungen über die Teilkommunalisierung von 2005. Die Vertragslaufzeit hängt laut Olk aber nicht mit dieser Tatsache zusammen. In drei Jahren werde man sehen, wie es weiter geht. Auf einen offiziellen Unterschrifts-Termin für die Öffentlichkeit habe die Stadt ohne besonderen Grund verzichtet. „Es gibt für sowas ja keine Regeln“, so Olk.
Busche selbst wolte am Freitag keine Stellungnahme abgeben. Dies sei mit den übrigen Beteiligten so abgestimmt worden.

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