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CDU-Vereine fusionieren

Zustimmung für Stadtverband CDU-Vereine fusionieren

Die Weichen stehen auf Fusion für die drei CDU-Ortsverbände Bad Nenndorf, Riepen und Waltringhausen. Am Freitagabend hat die Bad Nenndorfer Ortsgruppe zugestimmt, einen Stadtverband für alle Teile der Kurstadt zu gründen.

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Quelle: SN

Bad Nenndorf. Die Riepener und Waltringhäuser Christdemokraten hatten bereits ein entsprechendes Votum gefasst. Der Kreisverband muss allerdings abschließend entscheiden.

 Bei der Bad Nenndorfer Hauptversammlung begrüßte Ortsvereinsvorsitzende Marlies Matthias auch den Chef der Ortsgruppe Waltringhausen, Ansgar Werner, und den Chef der Ortsgruppe Riepen, Wilhelm Biesterfeld. Es sei sinnvoll, mit Blick auf die Kommunalwahl die Kräfte zu bündeln und nur noch mit einem Stadtverband zu agieren, so Matthias. Sie signalisierte, auch als Vorsitzende des Stadtverbandes fungieren zu wollen.

 Werner sagte, dass es bisher das Ziel der Waltringhäuser Christdemokraten gewesen war, CDU-Vertreter aus dem Ort in den Stadtrat zu bekommen. Dies sei unter anderem mit Werner Tatge und Christel Heringslack gelungen. Doch mittlerweile sei man sich in dem Stadtteil einig, dass die Gründung eines Stadtverbands ratsam ist. Einen Beschluss dazu habe der Waltringhäuser Verein bereits gefasst. Wichtig ist jedoch, dass der Stadtteil mit seinen Themen weiterhin von der CDU vertreten wird, forderte Werner.

 Biesterfeld ergänzte: Den Ortsvereinen fehlt es an Nachwuchs. Selbst wenn sich die kleinen Verbände gezielt junge Menschen herbeiholten, handele es sich meist um Einzelfälle beziehungsweise um kurze Engagements, weil der Nachwuchs berufs- oder ausbildungsbedingt fortziehe. Seit einigen Jahren gebe es daher die Überlegung, alle drei Ortsgruppen zusammenzulegen. Jetzt sei dieser Plan konkretisiert worden.

 Der Ortsverein Riepen hat Biesterfeld zufolge ein eindeutiges Votum pro Fusion getroffen: 13 von 14 Mitgliedern haben bei der Hauptversammlung für den Schritt gestimmt. 17 Zugehörige zählt die Gruppe insgesamt. „Packen wir es an“, sagte Biesterfeld am Freitag. Schließlich seien die Zeichen für die CDU in Bad Nenndorf gut, auch weil mit Mike Schmidt ein Christdemokrat das Rathaus leite.

 Die Teilnehmer an der Bad Nenndorfer Hauptversammlung stimmten ohne Ausnahme für die Fusion. Auf der Grundlage der nunmehr drei positiven Beschlüsse der Ortsgruppen will Matthias nun den Kreisverband anschreiben. Gibt dieser grünes Licht, wird eine Gründungsversammlung einberufen, die den neuen Stadtverband aus der Taufe hebt. Dies geschieht voraussichtlich im September. gus

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