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Chance für ökologische Politik

Nenndorf/Rodenberg / Grüne Chance für ökologische Politik

Sie wollen grüne Politik in den Räten etablieren und dabei ohne Fraktionszwang sachliche Entscheidungen treffen. Die Kandidaten von Bündnis 90/Grünen aus Nenndorf und Rodenberg haben knapp zwei Wochen vor der Kommunalwahl ihre Prinzipien für die kommende Ratsperiode vorgestellt.

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„Wir drehen am Rat“: Die Grünen in Nenndorf und Rodenberg wollen für Transparenz und Nachhaltigkeit stehen.

Quelle: kcg

Nenndorf/Rodenberg (kcg). Dabei verzichten die Grünen bewusst auf ein konkretes Wahlprogramm und schätzen ihre Rolle als Newcomer in den Räten realistisch ein: „Wir haben bisher noch keine Ratsarbeit geleistet“, erklärt Gruppensprecher Rudolf Zerries ganz bescheiden. Daher wolle man sich „nicht anmaßen“, in konkreten Themenbereichen besser Bescheid zu wissen, als die amtierenden Ratspolitiker.

Oberstes Ziel sei deshalb, künftig alle Entscheidungen auf Nachhaltigkeit zu überprüfen und Konsequenzen für die nachfolgenden Generationen miteinzubeziehen. Ebenso wichtig sei es, politische Prozesse transparent zu gestalten und den Bürgern Entscheidungen nicht aufzudrängen. Erster Schritt dafür sind Zerries zufolge intensive Gespräche mit Interessengruppen wie dem Naturschutzbund, Vereinen und Bürgern. „Wir fragen, was den Leuten am Herzen liegt und wie das in der Politik umgesetzt werden kann.“

Bernhard Loewer sieht große Chancen, auf kommunaler Ebene ökologische Grundsätze in der Politik umzusetzen. So sei denkbar, die energetische Sanierung von Häusern durch sinnvolle Finanzierungskonzepte in Absprache mit den Banken voranzutreiben. Brenntage könnten überflüssig gemacht werden, wenn Grünschnitt künftig in Biogasanlagen verwertet würde.

In Sachen Wahlkampf wollen die Grünen in Bad Nenndorf, Rodenberg und Lauenau mit Infoständen für sich werben. Flyer sind bereits in den Briefkästen der Bürger gelandet, rund 50 Plakate hängen in beiden Samtgemeinden. „Wir sind neu und müssen deshalb die Leute informieren, dass sie grün wählen können“, sagt Zerries. Der Ortsverband Nenndorf/Rodenberg soll indes im kommenden Jahr gegründet werden.

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