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Bad Nenndorf Codier-Aktion für Gehhilfen
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Codier-Aktion für Gehhilfen
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02:15 07.09.2015
Uwe Congiu codiert einen Rollator. Quelle: gus
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Bad Nenndorf

Der Andrang bei der jüngsten Aktion der Polizei war ungewöhnlich groß, bemerkte Kontaktbeamter Jürgen Henze. In der Warteschlange vor dem Kommissariat hatten sich auch mehrere Rollatorenbenutzer eingereiht. Das Prozedere war dasselbe wie für die Fahrradeigentümer: Sie notierten ihre Personalien, dann gravierte Uwe Congiu individuelle Nummern ins Metall des Rahmens, und schon waren die zugehörigen Rollatoren im Polizeicomputer registriert.

 Diebstähle von Rollatoren werden häufiger, betonte Congiu. Die Polizei hofft einerseits, dass die Aufkleber mit dem Hinweis „Ich bin codiert“ die Langfinger abschrecken, denn im Fall einer Kontrolle – und die Polizisten können bei Verdacht stichpunktartig kontrollieren – käme heraus, wer der eigentliche Besitzer ist. Doch auch, wenn ein vergesslicher Senior seinen Rollator beispielsweise in einem Café stehen lässt, fiele es den Beamten leicht herauszufinden, wem er gehört. Und kostenlos ist das Ganze obendrein.

 Während Rollatoren-Besitzer das Angebot bereits rege nutzen, ist das Codieren von Rollstühlen nach Henzes Worten noch die Ausnahme. Für Kinderwagen lohnt sich die Prozedur nicht, wie er einer jungen Mutter versicherte.

 Wer sein Fahrrad, seinen Rollator oder seinen Rollstuhl in diesem Jahr noch codieren lassen möchte, sollte sich diese Termine notieren: Am Donnerstag, 10. September, stehen die Codierer von 15 bis 18 Uhr in Lauenau, am Donnerstag, 24. September, in derselben Zeit in Rodenberg und am Donnerstag, 1. Oktober, von 15 bis 18 Uhr in Haste.gus

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