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Dach der Wandelhalle strapaziert Stadtkasse

Bad Nenndorf / Mehrkosten Dach der Wandelhalle strapaziert Stadtkasse

Mehrkosten für die Dachsanierung der Wandelhalle, schleppende Bauarbeiten und mangelhafte Kommunikation zwischen Stadtverwaltung und Kur-und Tourismusgesellschaft (KurT): „Wir haben es hier heute nur mit schwierigen Dingen zu tun“, erklärte Bürgermeisterin Gudrun Olk, warum der Fremdenverkehrs- und Wirtschaftsausschuss den Nachtragsentwurf zum Wirtschaftsplan 2012 der Stadt Bad Nenndorf – BgA Kurbetriebe – nur zur Kenntnis genommen und zur Überarbeitung in die Ausschüsse verwiesen hat, die heute Abend tagen.

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Eingerüstet: Aktuell bietet das Bad Nenndorfer Veranstaltungszentrum Wandelhalle keinen attraktiven Anblick.

Quelle: tes

Bad Nenndorf (tes). Umbau und Sanierung des Kurhauses sind vom Tisch. Trotz dieser Einsparungen steigen die Ausgaben: Das Land erstattet anstelle der veranschlagten 370000 nur 190000 Euro für die Dachsanierung der Wandelhalle. Der Eigenanteil der Stadt erhöht sich um 125000 Euro auf 715500 Euro. Für die Neugestaltung des Kurparks wird eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 1665000 Euro veranschlagt. 300000 entfallen auf die Umgestaltung des Sonnengartens, der Rest auf die Esplanade. 21000 Euro Mehrausgaben für die Bauunterhaltung gehen auf das Konto der Baumfällungen im Kurpark und die Entschlammung der Erlengrundteiche. Die Zuweisung an die KurT sollte geringer ausfallen, eine frei gewordene Stelle wird nicht wieder besetzt.

 Allerdings haben die Bauarbeiten zu Einbußen geführt, berichtete Olk. So wurden gebuchte Hochzeiten abgesagt, weil das Gerüst zum zugesagten Termin verschwunden sein sollte. Auch sei es wenig hilfreich, wenn Mitarbeiter der Stadt den Kompromiss mit der KurT ignorierten, wonach die Bauarbeiten während großer Veranstaltungen eingestellt werden, ergänzte Silke Busche, Geschäftsführerin der KurT. Diese Regelung sei ein Balanceakt, der beim Bürger den Eindruck erwecke: „Nichts geht voran“, warb Bremer um Verständnis.

 Der Wirtschaftsprüfer habe bestätigt, dass der zugesagte Zuschuss an die KurT noch dieses Jahr in voller Höhe fließen müsse, wies Olk darauf hin, dass defekte Geräte sonst nicht ersetzt werden können und die Betriebskosten weiterlaufen. „Bisher haben wir noch nichts von diesem Mehrbedarf der KurT gehört“, kritisierte Bremer. Die geminderte Zulage sei im Juli übereinstimmend ermittelt worden: „Wir brauchen Informationen als Grundlage, um zu entscheiden, ob der Betrag an die KurT aufgestockt wird.“

 Wenn durch verschleppte Baumaßnahmen Aufträge verloren gehen, sei bessere Planung nötig, meinte das beratende Mitglied Carsten Klein: „Die Bürger sind unzufrieden mit dem Ablauf der Baumaßnahmen.“ Sie fragten sich: Wer ist dafür verantwortlich?“ „Das Land“, bezeichnete Olk es als ärgerlich, dass die gemeinsamen Planungen nicht zum Tragen gekommen sind. Das Land sah keinen Bedarf für eine Komplettsanierung des Daches. Derweil tropft es in der Wandelhalle von der Decke. „Werden die Schäden durch die Wassereinbrüche dieses Jahr noch beseitigt?“, , fragte Busche. Der erste Bauabschnitt an der Wandelhalle sei fertig. „Das große Dach wird diese Woche mit Schindeln versehen“, so Bremer: „Bis Weihnachten soll alles fertig sein.“

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