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Dank an 1530 Unterstützer

Bad Nenndorf / Bürgerbegehren Dank an 1530 Unterstützer

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens für den Erhalt des Kurhauses haben sich mit einem Dankesschreiben an die Unterstützer der Kampagne gewandt. Und sie pochen wie gehabt auf den 22. September als Termin für den erreichten Urnengang. „Die Gefahr ist noch nicht gebannt“, schreiben Renate Daseking-Henning, Dorit Kosian und André Zimmermann.

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Über die Zukunft des Kurhauses soll am 22. September abgestimmt werden. 

Bad Nenndorf. Mit Wohlwollen haben die Initiatoren die jüngsten Aussagen der drei Fraktionssprecher im Rat der Stadt aufgenommen. Volker Busse (SPD-Linke), Cornelia Jäger (CDU) und Frank Steen (WGN) hatten sich für den Bundestagswahl-Termin für den Bürgerentscheid ausgesprochen. Dies war auch die Forderung Daseking-Hennings, Zimmermanns und Kosians gewesen. Sie wollen eine möglichst große Zahl an Bad Nenndorfern an die Urnen bekommen.

Kein Wunder. Es werden 2225 Wähler benötigt, die die Frage „Sind Sie dafür, dass der Ratsbeschluss vom 31. Oktober 2012 zur Zukunft des Kurhauses aufgehoben und die begonnene Sanierung des Kurhauses fortgesetzt wird?“ mit Ja beantworten. Das sind noch einmal fast 700 Stimmen mehr als die 1530, die bei der Bürgerbefragung gesammelt worden waren und die zu dem Bürgerentscheid geführt hatte.

Knapp 8900 Bad Nenndorfer sind wahlberechtigt. Allerdings fürchten die Aktivisten pro Kurhaus eine zu niedrige Wahlbeteiligung. „Nach wie vor sind viele Nenndorfer überhaupt nicht an dem örtlichen Geschehen interessiert“, heißt es in dem Dankes-Schreiben an die Unterstützer. Daher sollen die Argumente für den Kurhaus-Erhalt weiter in der Bevölkerung diskutiert werden.

Gegenüber dieser Zeitung sagte Anneliese Schröder, einer der Unterstützerinnen des Bürgerbegehrens, dass das Kurhaus allein wegen seines Bauhaus-Stils erhaltenswert ist. „Bauhaus ist Weltkulturerbe“, streicht Schröder heraus. Nicht nur in Dessau und Weimar gibt es Welterbe-Stätten des Bauhaus: Das Fagus-Werk in Alfeld, das als Ursprung des Architektur-Stils gilt, wurde 2011 in die -Liste der Unesco aufgenommen.

Der Verwaltungsausschuss der Stadt tritt am 17. Juli zusammen, um über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens zu befinden. Dies dürfte eine reine Formalie sein. Dann muss binnen drei Monaten der Bürgerentscheid folgen.

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