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Dank an die „Rentnerbande“

Radbach-Treff Dank an die „Rentnerbande“

Beim Erntefest hat der MTV Waltringhausen das zehnjährige Bestehen des Radbach-Treffs gefeiert. Mit einem Kommers, Freibier und Musik des „Musikcorps Diamonds“ bedankte sich der Verein bei sämtlichen Helfern und Sponsoren, die bei der Entstehung der Mehrzweckhalle mitgewirkt hatten.

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Mit einem MTV-Flaschenöffner als „Orden“ bedankt sich der Verein bei den Bauhelfern.

Quelle: ar

Waltringhausen. Vereins-Chefin Gabriele Lohmann warf in ihrer Rede einen Blick zurück auf die wendungsvolle Entstehungsgeschichte des Radbach-Treffs und lobte die Tatkraft und den Optimismus der Waltringhäuser Einwohner.

Besonderer Dank an die Frauen

116 Handwerker, die vom Ehrenvorsitzenden Henning Holzhausen liebevoll als „Rentnerbande“ tituliert wurden, hatten vom ersten Spatenstich im April 2004 bis zur Einweihung Anfang 2006 das heute gut ausgelastete Gebäude fast in Eigenregie aufgebaut. Holzhausen war zu diesem Zeitpunkt Vereinsvorsitzender und zählte zu den ersten Gratulanten bei der Feierstunde. Besonderen Dank sagte er den Frauen, die in dieser Phase hinter ihren Männern gestanden und jeden Mittag pünktlich um 13 Uhr für die deftige Verpflegung der Handwerker gesorgt hatten. „Bei 440 Bautagen hatte jede der 46 Frauen alle zehn Tage 116 Männer zu versorgen“, rechnete er anerkennend vor.

Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt dankte ebenfalls den Ehrenamtlichen, ohne die das Projekt nicht zustande gekommen wäre, und erklärte, er habe während der fortwährend laufenden Fotoshow bemerkt, dass „die Herren immer an einem reich gedeckten Tisch gesessen haben.“

Augenzwinkerndes Lob

Bürgermeisterin Gudrun Olk ließ es sich nicht nehmen, auf die Sorgsamkeit hinzuweisen, mit der die Waltringhäuser und der MTV die Halle verwalten und behandeln. Augenzwinkernd lobte sie: „Sie könnten gewisse Projekte in Berlin oder Hamburg unterstützen und den Herrschaften mal zeigen, wie’s geht.“

Lacher erntete Schmidt, als er noch einmal das Mikrofon ergriff und erklärte, er sei gerade auf einen Vertrag aus dem Jahr 1838 hingewiesen worden, nach dem in Waltringhausen ein Freibad zwingend zu errichten sei, falls in Nenndorf eines geschlossen werde. ar

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